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Diensthandys in der Freizeit abschalten

Ständige Erreichbarkeit macht auf Dauer krank

Die ständige Erreichbarkeit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern nimmt zu. Mehr als die Hälfte der Angestellten verfügt über zumindest ein mobiles dienstliches Kommunikationsgerät. Von einem Viertel der Angestellten werden Privathandys zumindest gelegentlich auch für dienstliche Zwecke genutzt.

Gesundheitliche Belastung und finanzielle Einbußen

Wenn aber Arbeitspausen und Wochenendruhe regelmäßig unterbrochen werden, führt das auf Dauer zu unerträglichem Arbeitsdruck und kann ernsthafte Erkrankungen bis hin zum Burn-out zur Folge haben. ArbeitnehmerInnen sollten daher an freien Tagen das dienstliches Kommunikationsgerät einfach einmal abschalten.

Außerdem kommt es nicht selten zu erheblichen Einkommensnachteilen beispielsweise durch fehlende Mehrarbeits- oder Überstundenabgeltung oder nicht abgegoltene Rufbereitschaften. Somit laufen Beschäftigte Gefahr, nicht nur gesundheitliche, sondern auch finanzielle Einbußen zu erleiden. Der oberste Gerichtshof hat dazu klar festgestellt: Die Verpflichtung, über das Handy erreichbar zu sein, ist eine Form der Rufbereitschaft, die zu entlohnen ist.

Mehr zum Thema: http://bit.ly/2ugsMUq


 

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