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"Vurschrift is Vurschrift" – angeblich!

Fünf Fakten über die Arbeitsinspektion, die man wissen sollte

In letzter Zeit mehren sich Medienberichte, die sich über die Arbeitsinspektion lustig machen oder Schutzvorschriften ins Lächerliche ziehen. Es wurde behauptet, ArbeitsinspektorInnen verbieten Obstkörbe und handeln vernunftbefreit nach dem Motto "Vurschrift is Vurschrift". Der Amtsschimmel wiehert im Arbeitsinspektorat.

Die Wahrheit von der "Peepshow im Beauty-Salon"

Daran, was wirklich dahintersteckt, waren nur wenige interessiert. Wie im Fall einer Beauty-Salon-Besitzerin, die auf Facebook ihren Ärger über das Arbeitsinspektorat postete. Sie behauptete, dass "Intim-Enthaarungen nur in Räumen mit Fenstern ins Freie" angeordnet worden seien.

Tatsächlich, wurde vor Ort unter anderem Folgendes vorgefunden: Die ArbeitnehmerInnen müssen im Obergeschoß in kleinen Kojen arbeiten, ohne Sichtkontakt ins Freie und ohne Möglichkeit der Belüftung mit frischer Luft und Entlüftung der abgestandenen Luft. Ein Blick ins Freie und entsprechende Be- und Entlüftung von Arbeitsräumen sind gesetzlich vorgeschrieben. Dass es für die Sichtverbindung auch andere Möglichkeiten als ein großes Auslagenfenster gibt, liegt auf der Hand, wie ein kleines Fenster fernab der KundInnen oder ein Lichtband in entsprechender Höhe.

5 Dinge, die man über die Arbeitsinspektion wissen sollte

Der AK/ÖGB-Blog "Arbeit&Wirtschaft" informiert daher über die Kernaufgaben des Arbeitsinspektorats und über die Vorgehensweise, wenn Mängel festgestellt werden.
 

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