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Jüngere etwas skeptischer

Umfrage der GPA-djp zum Wirtschaftsstandort Österreich

Das in der Öffentlichkeit immer wieder gezeichnete Bild des "abgesandelten" Wirtschaftsstandortes wird von den ArbeitnehmerInnen in Österreich nicht geteilt. Das zeigt eine Befragung der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) anlässlich des Starts einer Aktionswoche. Die Mehrheit der Befragten sieht die Standortqualität im europäischen Vergleich als sehr positiv.

Die Ergebnisse der IFES-Befragung:

  • 54 Prozent der Befragten sagen, dass sie den Wirtschaftsstandort Österreich im europäischen Vergleich besser einschätzen.
  • Besonders gut werden das Gesundheitssystem, die soziale Sicherheit und der Konsumentenschutz eingeschätzt.
  • 69 Prozent sagen, dass sie davon ausgehen, dass sich Österreich in den kommenden fünf Jahren positiv entwickeln wird.
  • Fast zwei Drittel sagen, dass Österreich in Bezug auf starke Interessenvertretungen wie Gewerkschaften, Arbeiterkammern und Betriebsräte besser ist als andere in Europa.
  • 76 Prozent der Befragten sprechen sich gegen eine Ausdehnung der gesetzlichen täglichen Höchstarbeitszeit von zehn auf zwölf Stunden ohne Gegenleistung für die ArbeitnehmerInnen aus.

Jüngere haben tendenziell ein etwas negativeres Bild von der nahen Zukunft. Mit 59 Prozent glaubt zwar eine deutliche Mehrheit, dass sich Österreich in den nächsten Jahren positiv weiterentwickeln wird, das sind aber weniger als die 76 Prozent unter den 40- bis 49-Jährigen. Auch lehnen mehr (88 Prozent) Junge die Verlängerung der Arbeitszeit ohne Ausgleich ab.

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