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Oberösterreich

Für gute, attraktive Lehrausbildung

Gewerkschaftsjugend startet Unterschriftenaktion zur Berufsschulrettung

Die oberösterreichische Gewerkschaftsjugend (ÖGJ) wehrt sich gegen die geplante Schließung oder Zusammenlegung von Berufsschulen in unserem Bundesland. Die jungen AktivistInnen starten eine Unterschriftenaktion, um die gefährdeten Berufsschulen in Steyr, Braunau, Wels und Vöcklabruck oder Gmunden zu retten. „Gerade in Zeiten, in denen händeringend nach Fachkräften gerufen wird, müssen wir alles tun, um die Lehrausbildung attraktiver zu machen. Was die schwarz-blaue Landeskoalition vorhat, ist leider das genaue Gegenteil“, kritisiert Josef Rehberger, Vorsitzender der ÖGJ und Jugendvertrauensrat in der voestalpine.

Zusätzliche Belastungen für Jugendliche
Für viele Jugendliche wird der Weg zur Berufsschule verdoppelt, was gerade für jüngere Lehrlinge, die noch keinen Führerschein haben, und ihre Eltern, eine zusätzliche Belastung darstellt, zumal die öffentlichen Verkehrsmittel in vielen Regionen nicht gut ausgebaut ist. „Büro- oder Einzelhandelslehrlinge aus dem Raum Steyr werden keine Möglichkeit mehr haben, in ihrer Umgebung zur Schule zu gehen und müssen nach Linz, Wels, Ried oder Rohrbach ausweichen. Das ist eine massive Verschlechterung!“, mahnt ÖGB-Jugendsekretärin Michaela Kramesch.

Mittels Unterschriftensammlung will die ÖGJ Druck aufbauen. „Wir werden die Schließung der Berufsschulen und die damit verbundenen Verschlechterungen für Lehrlinge auf keinen Fall hinnehmen“, stellt Rehberger klar. Die Petition kann unter https://www.openpetition.eu/at/petition/online/rettet-die-berufsschulen-steyr-ii-braunau-und-wels-ii unterstützt werden.


Die Petition im Wortlaut:
Rettet die Berufsschulen Steyr II, Braunau und Wels II!

Die schwarz-blaue Landeskoalition will die Berufsschulen Steyr II, Wels II und Braunau schließen. Die Berufsschulen Gmunden II und Vöcklabruck sollen zusammengelegt werden.
Dass viele junge Leute jetzt einen noch weiteren Weg in die Schule zurücklegen müssen, ist den verantwortlichen PolitikerInnen offenbar egal. Zudem wirken die Pläne des Landes etwas unausgegoren: So wurde etwa in Braunau gerade das Internat neu renoviert. Wenn nun die Berufsschule geschlossen wird, wurde viel Geld verbrannt.
Die Schließung von Berufsschulen – und damit in vielen Fällen ein viel weiterer Weg zur Schule – trägt nicht gerade zu einer Attraktivierung der Lehrausbildung bei. Dabei schreien WKO und IV lautstark nach Fachkräften. Der sinnvollste Weg, zu qualifizierten Fachkräften zu kommen, ist immer noch die Lehrausbildung. Genau in diesem Bereich plant die Landesregierung Einschnitte.

Die ÖGJ Oberösterreich fordert deshalb:
• Keine Berufsschulschließungen in Oberösterreich!
• Für eine qualitativ hochwertige Lehrausbildung, die die Fachkräfte von morgen sichert!

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