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Tirol

Leerstände evaluieren!

Leistbarer Wohnraum muss endlich Realität werden

„Evaluierung der Leerstände, Verhinderung von Immobilienspekulationen, Forcierung des sozialen Wohnbaus, Zweckwidmung der Wohnbauförderung, Ausbau des 5-Euro-Wohnens, die Erschließung des Frachtenbahnhof-Areals und der Bau eines Studentencampus“, lauten kurz zusammengefasst die Forderungen von Philip Wohlgemuth, Vorsitzender des ÖGB Tirol. Leistbarer Wohnen sei essentiell für die Tiroler Bevölkerung.

„Vor allem für junge Leute sind die Mieten kaum mehr bezahlbar bzw. häufig nur mit Unterstützung ihrer Eltern. Viele ziehen oft später als gewollt von zu Hause aus, weil sie sich ein selbstständiges Leben nicht leisten können“, weiß auch Tirols ÖGB-Jugendvorsitzender Thomas Spiegl und weiter: „Projekte wie das 5-Euro-Wohnen müssen flächendeckend ausgebaut werden!“. Dieses Modell sieht 2-3-Zimmerwohnungen mit reduzierter Ausstattung vor – beispielweise keine Tiefgarage, keinen Keller und keinen Balkon – und ermöglicht so Mietpreise um ca. 5 Euro/m². „Die Errichtung eines Studentencampus in Innsbruck muss endlich angegangen werden. StudentInnen müssen horrende Preise für ein WG-Zimmer zahlen. Junge Menschen haben ein Recht auf leistbaren Wohnraum!“, so Spiegl.

Wohnpreise steigen schnelle als Löhne
„Ungefähr ein Drittel des Haushaltsnettoeinkommens müssen TirolerInnen mittlerweile für Wohnen ausgeben, in keinem anderen Bundesland muss man so viel fürs Wohnen ausgeben wie in Tirol. Problematisch ist aber vor allem, dass die Wohnungspreise schneller steigen als die Löhne“, so Wohlgemuth. Dem „Mittelstand“ würde nur die Forcierung des sozialen Wohnbaus und ein leistbares Wohnen für alle helfen.

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