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Vorarlberg
ÖGB-Landesvorsitzender Loacker fordert Umsetzung einer Modellregion zur gemeinsamen Schule

Faire Bildungschancen durch gemeinsame Schule

ÖGB-Landesvorsitzender Norbert Loacker: „gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen muss zentrales Thema für neue Bildungslandesrätin sein!“

ÖGB-Landesvorsitzender Norbert Loacker begrüßt das Bekenntnis der heute angelobten Bildungslandesrätin Barbara Schöbi-Fink zum Forschungsprojekt „gemeinsame Schule der 10- bis 14- Jährigen“. Loacker fordert nun aber auch: „Dass die neue Bildungslandesrätin die gemeinsame Schule als zentrales Thema ihrer Arbeit versteht und dieses Projekt intensiv vorantreibt.“ Nur durch eine gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen ließen sich faire Bildungschancen für alle Kinder schaffen, ist Loacker überzeugt.

„Nachdem die Ernennung zur Landesrätin bekannt wurde, ließ Schöbi-Fink in den ersten Statements ein konsequentes und zielorientiertes Vorgehen in der Sache vermissen“, bemängelt Loacker. Mit der heutigen Angelobung nimmt Loacker die neue Bildungslandesrätin nun in die Pflicht. „Ich erwarte mir eine intensive Auseinandersetzung mit dem Projekt und ein klares Umsetzungsziel.“ Loacker fordert: „Schöbi-Fink darf sich jetzt als Landesrätin nicht mehr darauf hinausreden, dass eine Bilanz erst in ein paar Jahren vorliegt – dann werde man sehen, ob die gemeinsame Schule umgesetzt wird.“ Es gelte, schnellst möglich zu einem Abschluss zu kommen. „Wie schnell es ein Ergebnis gibt, hängt damit zusammen, wie ernst es Schöbi-Fink und der Landesregierung ist“, erhöht Loacker den Druck auf die Entscheidungsträger.

Die gemeinsame Schule biete die Chance für mehr Gerechtigkeit im Schulsystem, betont der ÖGB-Landesvorsitzende. Auch Schüler aus Familien mit geringerem Einkommen hätten damit eine bessere Aussicht auf eine fundierte Ausbildung. „Wichtig ist, dass die Schüler in einer gemeinsamen Schule individuell bestmöglich gefördert werden“, betont Loacker. Dann werde die gemeinsame Schule auch die nötige Akzeptanz der Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen finden. Eine bessere Ausbildung würde langfristig nicht nur den Kindern und Jugendlichen mehr Chancen eröffnen, sondern auch den Unternehmen nutzen, die über fehlende Fachkräfte klagen.

Mit Bedauern hat Loacker die Vorhaben der neuen Bundesregierung im Bildungsbereich zur Kenntnis genommen. „Vom Bund ist keine Unterstützung zu erwarten.“ Das Ziel der Regierung das „bewährte differenzierte Schulsystem zu erhalten und auszubauen,“ würde sämtliche Bemühungen und Reformschritte zurückwerfen, kritisiert Loacker. Von Seiten der Sozialpartner im Land gebe es jedenfalls volle Unterstützung zur Schaffung einer Modellregion „gemeinsame Schule“, verspricht Loacker in Richtung der neuen Bildungslandesrätin.

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