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Kongress des Niederländischen Gewerkschaftsbundes - FNV

Am 10. und 11. Mai 2017 fand der erster FNV Kongress (FNV=Federatie Nederlandse Vakbeweging/Niederländischer Gewerkschaftsbund) seit der Fusion mit FNV Abvakabo (Öffentlichen Dienst), FNV Bouw (Bau) und FNV Sport, statt.

Bereits im  März 2017 hat das 108-köpfige FNV Mitgliederparlament des neu-zusammengestellten Gewerkschaftsbundes, FNV, seinen Vorsitzenden, Han Busker, gewählt. Auf der Kongress-Tagesordnung stand die Wahl des Vorstandes. Der neue Vorstand besteht nun aus: Coen van der Veer, Kitty Young, Mariëtte Patijn, Tuur Elzinga, Zakaria Boufangacha, Marjan Dijkema, Hans Hoek, Viele Baaren, Jan Ruijtenberg, Agnes Vroegh, Huub Bereavement, Peter Vonk, Richard Earl, Fred van Anrooy, Gerben van der Meulen.

Busker: „Ich freue mich sehr darauf mit diesem starken Team zusammen zu arbeiten, um eine Gesellschaft mit guten Arbeitsplätzen und einer guten Kaufkraft zu gewährleisten.“

Busker betonte auch wie wichtig internationale Verbindungen für die Gewerkschaftsbewegung sind, um gemeinsame Strategien zu entwickeln und als Gegengewicht für die Wirtschaft zu agieren. Eine Rednerin aus den USA  merkte folgendes an „Wir müssen die Kraft haben, alle Vereinbarungen abzulehnen, die die Firmen mächtiger machen und die ArbeitnehmerInnen schwächen.“

Eines der Highlights war die Vergabe des Febe Elisabeth Velasquez Preises für die Anerkennung von besonderen Leistungen im Bereich der Menschen und Gewerkschaftsrechte. Diesmal ging der Preis an den Südkoreanischen Gewerkschaftsbund und an den KCTU-Präsidenten, Han Sang Gyun, der aufgrund seines Kampfes um  Änderungen im koreanischen Arbeitsgesetz, inhaftiert wurde.

Der FNV gab zu Beginn des Kongresses einen Überblick über die Errungenschaften der vergangenen Geschäftsperiode wie z. B. die Kündigung der Personal-Leasingverträge von Reinigungskräften in Regierungsgebäuden; die Sammlung von Millionen Unterschriften, die die Regierung überzeugt hat, mehr in das Pflegesystem zu investieren sowie die Abschaffung des „Jugendlohns“ und die Jugendkampagne „What the Flex?“ für bessere, qualitativ hochwertigere  Arbeitsplätze für junge ArbeitnehmerInnen.

 

 

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