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Prominenter Besuch aus Kuba im ÖGB

Der Kampf um Menschenrechte geht weiter

Gemeinsam mit Kubas Botschafter Juan-Carlos Marsan besuchte Elizabeth Palmiro, die Ehefrau von Ramon Labanino, den ÖGB. Ihr Mann ist einer der fünf Kubaner, die sich vor rund 20 Jahren in reaktionäre kubanische Exilorganisationen in den USA eingeschleust hatten, um mögliche kriminelle Aktivitäten aufzudecken. Nachdem solche Vorgänge von ihnen festgestellt wurden, hatten sie die US-Behörden davon informiert, was ihnen aber nicht wie erwartet gedankt wurde, sondern sie kamen als Spione vor Gericht. Trotz weltweiter Proteste erhielten die fünf Kubaner Höchststrafen und wurden in US-Gefängnisse eingeliefert.

Elizabeth Palmiros Mann ist nun schon seit über 16 Jahren in Haft und damit von seiner Familie getrennt. Erst zwei der fünf, von den Kubanern als Helden verehrten, Männer wurden bisher aus dem Gefängnis entlassen. Für die anderen drei geht das Leiden weiter. Vor allem die Trennung von ihren Frauen und Kindern macht den Kubanern zu schaffen. Elizabeth kann ihren Mann mittlerweile besuchen, dies allerdings erst seit Barack Obama US-Präsident ist. Sie darf Ramon allerdings nur unter Aufsicht sehen, eine Berührung ist den beiden Eheleuten auch nach fast zwei Jahrzehnten immer noch nicht gestattet.

Auf die Frage, wie Elizabeth diese Belastung meistert, sagte die Kubanerin: „Die Unterstützung des kubanischen Volkes, die starke Liebe zur ihrem Mann und vor allem die Hoffnung auf seine Freilassung geben mir die notwendige Kraft.“

Zum Abschluss bedankte sich die tapfere Kubanerin für die Solidarität vor allem der Gewerkschaftsbewegung, die sich weltweit für die Freilassung und Rehabilitierung der fünf Kubaner einsetzt.

 

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