www.oegb.at

KV-Abschluss

Plus 3,5 Prozent für Beschäftigte in privaten Bildungseinrichtungen

Nach intensiven Verhandlungen einigten sich die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), die Gewerkschaft vida und die Arbeitgeber der privaten Bildungseinrichtungen (BABE) am 17. April in der dritten Verhandlungsrunde auf einen neuen Kollektivvertrag: Sowohl die Mindestgrundgehälter als auch die IST-Gehälter werden um 3,5 Prozent angehoben.

Außerdem einigten sich die Verhandlungspartner auf die Anrechnung von Karenzzeiten: Zehn Monate der Eltern- und der Hospizkarenz werden auf die Gehaltsvorrückung angerechnet. "Neben dem wirklich positiven Kollektivvertragsabschluss sehe ich die kollektivvertragliche Verankerung der Karenzzeiten als einen Meilenstein für die ArbeitnehmerInnen im Bildungsbereich", kommentiert der Verhandlungsleiter der Gewerkschaften, Maximilian Jäger. "Die Höhe des Abschlusses ist für die Mitglieder der BABE gerade noch finanzierbar, der Abschluss für uns in diesem Sinne akzeptabel", ergänzt der Verhandlungsleiter der Arbeitgeber, Wolfgang Gruber.

Um gemeinsam weitere Verbesserungen im Rahmenrecht zu erarbeiten, wurden Arbeitsgruppen zur Weiterentwicklung des Kollektivvertrags beschlossen. Der Kollektivvertrag für rund 8.000 Beschäftigte ist ab 1. Mai 2012 gültig, die Laufzeit beträgt zwölf Monate.

Artikel weiterempfehlen

Newsletterauswahl

ÖGB Newsletter

Hier erhalten Sie wöchentlich die wichtigsten Informationen des ÖGB zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie Berichte, Veranstaltungstipps und vieles mehr.
Geschlecht
Geschlecht:
Name
© Österreichischer Gewerkschaftsbund | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutz | Inhalt