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vida zu Fahrplan 2018

Kräftige Investitionen in rot-weiß-rotes Bahnsystem

Dass die ÖBB mit dem Inkrafttreten des neuen Fahrplans für das Jahr 2018 nicht nur das Angebot für die BahnfahrerInnen deutlich erweitern, sondern auch kräftig in das bewährte System der rot-weiß-roten Bahnen investieren, begrüßt Roman Hebenstreit, Vorsitzender der Verkehrs- und Dienstleitungsgewerkschaft vida. „Es ist erfreulich, dass mit Investitionen in moderne Fahrzeuge und Taktverdichtungen Verbesserungen für die Fahrgäste, insbesondere auch für die PendlerInnen getätigt werden. Die zusätzlichen Angebote werden auch dafür sorgen, dass in Zukunft noch mehr Menschen auf die Bahn umsteigen. Zufriedene KundInnen bedeuten zugleich mehr Sicherheit für den Erhalt der hochqualifizierten über 100.000 heimischen Arbeitsplätze bei Österreichs Bahnen und  bei den zuliefernden Wirtschaftsbetrieben“, sagt Hebenstreit.

„Und das soll auch in Zukunft so bleiben“, verweist Hebenstreit auf die im August von den Sozialpartnern Gewerkschaft vida und Fachverband Schienenbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich gestartete Kampagne „Sag ja zur Bahn in Rot Weiss Rot“. Die Kampagne setzt sich dafür ein, dass auf Österreichs Bahninfrastruktur weiterhin starke und erfolgreiche heimische Bahnen für die Personenbeförderung sorgen. Zudem macht sich die Sozialpartnerinitiative für mehr Qualität und Angebote für die Fahrgäste, für den Fortbestand und Ausbau der Betriebe sowie für den Erhalt der Wertschöpfung und der Arbeitsplätze in Österreich stark.

„Wir haben diese Kampagne gestartet, weil wir davon überzeugt sind, dass das System Bahn wie auch der gesamte öffentliche Verkehr leistbare Mobilität für alle Menschen schafft. Mobilität bedeutet für die Menschen aber nicht nur Arbeit und Freizeit. Sie schafft in entsprechender Schnelligkeit, Qualität und zu erschwinglichen Preisen auch mehr persönliche Freiheit und Lebensqualität“, so Hebenstreit, der mit den Verbesserungen im neuen Fahrplan einen „richtigen Schritt in diese Richtung“ sieht. „Denn gute Bahnverbindungen stoppen auch die Abwanderung von Arbeitsplätzen, Betrieben und Menschen aus ländlichen Regionen“, so der vida-Gewerkschafter. 

„Mit unserer Initiative fordern wir auch, dass in Österreich endlich Wettbewerbsbedingungen geschaffen werden müssen, damit die heimischen Betriebe und ihre MitarbeiterInnen bei Ausschreibungen gegenüber billigeren ausländischen Bahnen nicht gleich im Vorhinein das Nachsehen haben. Damit es nicht zu Schließungen heimischer Verkehrsunternehmen und zum Verlust von rot-weiß-roten Arbeitsplätzen kommt, bedarf es endlich der vollständigen und verpflichtenden Umsetzung des Bestbieterprinzips bei öffentlichen Ausschreibungen und Vergaben von Verkehren durch die öffentliche Hand“, appelliert Hebenstreit an Österreichs zukünftige Bundesregierung, die Direktvergabemöglichkeit von Strecken für Bund, Länder und Kommunen zu erhalten. „Sonst sind zehntausende Arbeitsplätze in Österreich durch Billigstanbieter aus dem Ausland in Gefahr,“ warnt Hebenstreit.

Informationen zur Sozialpartnerkampagne: WWW.BAHNINROTWEISSROT.AT

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