www.oegb.at

ArbeitnehmerInnen brauchen gut aufgestellte AK

Frontalangriff auf die Interessen der ArbeitnehmerInnen

ÖGB-Präsident Erich Foglar begrüßt das grundsätzliche Bekenntnis der Regierung zur Pflichtmitgliedschaft. „Dass bei den Koalitionsverhandlern die Vernunft gesiegt hat und damit das funktionierende System der solidarischen gesetzlichen Mitgliedschaft erhalten bleibt, ist ein Lichtblick. Dieser verdunkelt sich aber sofort bei der Ankündigung, die Kammerumlage zu kürzen“, so Foglar.

Das sei nämlich ein Frontalangriff auf die Interessen der ArbeitnehmerInnen: „Die Arbeiterkammer ist Service- und Vertretungsorganisation für die Beschäftigten. Jeder Cent der Kammerumlage kommt den ArbeitnehmerInnen zugute. Es geht der künftigen Regierung also keineswegs darum, die arbeitenden Menschen zu entlasten, sondern um eine Schwächung ihrer Interessenvertretung, es geht um Macht und um Einfluss. Die Industrie und ihre Lobbyisten haben ausreichend finanzielle Mittel, um weiterhin massiv für den generellen 12-Stunden-Tag zu werben. Für einen solidarischen Beitrag von etwa 7 Euro im Monat, bekommen ArbeitnehmerInnen eine solide aufgestellte AK, die hier entgegenwirken kann. Das ist aber offenbar nicht im Sinne der schwarz-blauen Wirtschaftseliten“.

Artikel weiterempfehlen

Newsletterauswahl

ÖGB Newsletter

Hier erhalten Sie wöchentlich die wichtigsten Informationen des ÖGB zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie Berichte, Veranstaltungstipps und vieles mehr.
Geschlecht
Geschlecht:
Name
© Österreichischer Gewerkschaftsbund | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutz | Inhalt