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Evaluierung durchführen und Aktion 20.000 wiederbeleben!

Aktion 20.000 hat Langzeitarbeitslosigkeit messbar reduziert

„Es ist überaus bedauerlich, dass die VertreterInnen der Arbeitgeber im AMS-Verwaltungsrat den Vorgaben der neuen Regierung gefolgt sind und gemeinsam mit deren Verwaltungsratsmitgliedern die erfolgreiche Aktion 20.000 beendet hat“, sagt Bernhard Achitz, Leitender Sekretär des ÖGB: „4.365 Menschen über 50, die unverschuldet langzeitarbeitslos waren, obwohl sie arbeiten wollten, hat die Aktion 20.000 eine vielleicht letzte Chance auf dem Arbeitsmarkt ermöglicht und ihnen auch ein gewisses Maß an Selbstvertrauen und Würde zurückgegeben. Alle weiteren werden nun im Regen stehen gelassen.“ Der entsprechende Beschluss wurde heute in einer Sondersitzung des AMS-Verwaltungsrats gefasst – gegen die Stimmen von ÖGB und AK. Achitz: „Hier wurde der im AMS übliche Weg der Sozialpartnerschaft leider verlassen.“

Ältere Langzeitarbeitslose finden auch bei Hochkonjunktur keinen Job am ersten Arbeitsmarkt

Der Erfolg der Aktion ist nicht nur an den individuellen Aussagen vieler Menschen zu erkennen, die endlich wieder Arbeit gefunden haben, sondern auch durch Zahlen und Fakten belegbar: In den Pilotregionen der Aktion 20.000 ist die Langzeitarbeitslosigkeit der über 50-Jährigen um 11,7 Prozent gesunken, während sie im Rest Österreichs um 2,1 Prozent gestiegen ist. „Die Aktion 20.000 ist auf ältere, langzeitarbeitslose und in vielen Fällen gesundheitlich beeinträchtigte Menschen ausgerichtet. Die meisten von ihnen finden auch in Zeiten der Hochkonjunktur keinen Job am ersten Arbeitsmarkt – sehr wohl aber, wenn direkt in geförderte Arbeitsplätze investiert wird“, sagt Achitz: „Ich kann daher nur an Sozialministerin Hartinger-Klein und die gesamte Bundesregierung appellieren, die angekündigte Evaluierung so schnell wie möglich durchzuführen und den dann den logischen Schluss zu ziehen: Die Aktion 20.000 muss wiederbelebt werden!“

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