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Viele ältere Arbeitslose brauchen dauerhaft geförderte Beschäftigung

Arbeitslosigkeit geht zurück - trotzdem kaum Jobchancen für Langzeitarbeitslose

Die Zahl der Arbeitslosen geht konjunkturbedingt zurück. „Aber die Zahl der Arbeitssuchenden ist immer noch sehr groß, besonders Älteren und Langzeitarbeitslosen gibt die Wirtschaft kaum Jobchancen“, sagt Bernhard Achitz, Leitender Sekretär des ÖGB: „Für diese Menschen klingt es natürlich zynisch, wenn man von der guten Lage auf dem Arbeitsmarkt schwärmt.“ Deshalb müssen alle Anstrengungen unternommen werden, um die Menschen bei der Arbeitssuche zu unterstützen, Langzeitbeschäftigungslosigkeit zu verhindern und deren Existenz zu sichern. Achitz: „Viele Menschen, besonders wenn sie gesundheitlich beeinträchtigt sind und nahe dem Pensionsantrittsalter, brauchen dauerhaft geförderte Beschäftigung.“

Die Bundesregierung macht aber tendenziell das Gegenteil: Erfolgreiche und erfolgversprechende Projekte wie die Aktion 20.000 werden „ausgesetzt“ – immerhin wurde aber eine Evaluierung angekündigt. „Ich kann daher nur ein weiteres Mal an Sozialministerin Hartinger-Klein und die gesamte Regierung appellieren, die Evaluierung so schnell wie möglich durchzuführen und den dann den logischen Schluss zu ziehen: Die Aktion 20.000 muss wiederbelebt werden!“

Der Sinn der Aktion 20.000, die direkt Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose geschaffen hat, wird offensichtlich, wenn man in den Medien die vielen Geschichten von Betroffenen verfolgt, denen die Aktion 20.000 eine Chance und ihre Würde zurückgegeben hat. Er ist aber auch in Zahlen fassbar: In den Pilotregionen der Aktion 20.000 ist die Langzeitarbeitslosigkeit der über 50-Jährigen bis zur Einstellung der Aktion um 11,7 Prozent gesunken, während sie im Rest Österreichs um 2,1 Prozent gestiegen ist.

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