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(GO-News/ÖGB) Der ÖGB unterstützt alle Bemühungen, die zu mehr Klima- und Umweltschutz führen, denn das hat wesentlichen Einfluss auf Lebensqualität, Wirtschaft und Beschäftigung. Regierungen und Unternehmen haben eine große Verantwortung im Klimaschutz, aber auch jede und jeder Einzelne kann viel beitragen - und kann mit den Taten, die auf der Website von "Greenpeace" vorgeschlagen werden, sogar noch Geld sparen.
1 Million Taten für den Klimaschutz
Je mehr Menschen in Österreich selbst zum Klimaschutz beitragen - und nebenbei auch noch Geld sparen - umso deutlicher wird der Politik gemacht, dass auch sie ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten muss. Für den Klimaschutzgipfel, der im Dezember in Kopenhagen stattfinden wird, wäre das ein klarer Auftrag. Greenpeace bestärkt diesen Auftrag mit der aktuellen Kampagne "1 Million Taten für den Klimaschutz".
Mehr unter: www.1000000taten.at
Umweltschutz und Beschäftigung verknüpfen
Nicht nur einzelne müssen einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten, auch die Politik ist gefordert. Die Politik der EU darf in den Bereichen Umweltschutz und Klimaschutz nicht dazu führen, dass Unternehmen in Länder mit weniger strengen Umweltschutzbestimmungen abwandern. Es geht um die sinnvolle Verknüpfung von Umweltschutz mit der Sicherung und Schaffung von Beschäftigung. Das Ziel sind mehr Arbeitsplätze in der Industrie und trotzdem weniger CO2-Emissionen in Europa. Dieses Ziel zu erreichen ist möglich, wenn die Politik, in Österreich wie auch in der EU, dabei an einem Strang zieht.
Die Gewerkschaften fordern dazu:
• gemeinsame Anstrengungen zur Reduzierung der CO2-Emissionen in der EU
• Sicherung hoher Sozial- und Umweltstandards sowie eines hohen Grads an
Beschäftigung mit einer Gesetzgebung, die soziale, ökonomische und ökologische Aspekte beinhaltet
• Einführung eines europäischen Benchmarksystems auf Basis der bestverfügbaren Technik als Anreiz zur CO2- Minderung durch die Industrie, freie Zuteilung für die prozessbedingten Emissionen im Stahlsektor basierend auf anspruchsvollen Benchmarks
• die Anerkennung der Stahl- und Nicht-Eisen-Branchen als Sektoren mit hohem Risiko von Verlagerungen
• Schaffung von Anreizen für die Industrie, damit sie ihre Forschung, Entwicklung und Innovation im Hinblick auf eine sauberere und energieeffizientere Produktion weiter stärken
• die Einführung eines Verfahrens zur Gewährleistung dessen, dass alle Mitgliedstaaten im Rahmen der geplanten Lastenverteilung tatsächlich ausreichend Anstrengungen zur CO2-Reduzierung unternehmen
• öffentlichen finanziellen Einsatz zur Erforschung der Technologie der CO2-Verminderung
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