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(GO-News/ÖGB) Der ÖGB-Bundesvorstand hat am 29. Oktober 2009 mehrheitlich eine Resolution zu folgenden Themen beschlossen (siehe Download links):
- Sozialmilliarde zur Stärkung von Sozial- und Gesundheitsdiensten
- Solidarität mit den Anliegen der Studierenden
- Beseitigung der Schieflage im Steuersystem
- zügige Umsetzung der Mindestsicherung
- Erhöhung der Nettoersatzrate im Arbeitslosengeld
- Weiterentwicklung des Pensionsrechts
- Transferkonto löst keine Probleme
Gerechtigkeit bei Krisenbewältigung
Der ÖGB sieht die Wendung, die die Debatte zur Krisenbewältigung genommen hat, kritisch. Nicht die Beiträge, die jene zu leisten haben, die die Krise mit verursacht haben, werden diskutiert; vielmehr wurde eine Debatte über die sozialen Sicherungssysteme losgetreten, die von dieser Frage ablenken soll.
Faktor Arbeit entlasten
Für den ÖGB ist es unumgänglich, dass die sozialen Netze krisenfest und armutsfest gemacht werden. Es müsse darüber diskutiert werden, wie andere Quellen zur Finanzierung des Staatshaushaltes herangezogen werden, um die Belastung des Faktors Arbeit bei der Finanzierung der Staatsaufgaben zu verringern und gleichzeitig Sozialabbau zu verhindern.
Schutz vor Armut
Der prognostizierte weitere Anstieg der Arbeitslosigkeit macht rasches Handeln nötig, um das Abgleiten vieler Menschen in die Armut zu verhindern. Neben der Mindestsicherung tritt der ÖGB für die rasche Erhöhung der Nettoersatzrate im Arbeitslosengeld mindestens auf europäisches Durchschnittsniveau (64 Prozent) ein.
Weiterentwicklung des Pensionsrechts
Soziale Sicherheit muss es auch bei den Pensionen geben. Der ÖGB fordert ein Gesamtpaket, das die Langzeitversichertenregelung ("Hacklerregelung"), die Schwerarbeitspension, die Korridorpension und die Invaliditäts-/Berufsunfähigkeitspension beinhaltet.
ÖGB-Bilanz 2008
Einstimmig angenommen wurde die Bilanz 2008. "Wir konnten unsere Schulden und Verbindlichkeiten von 209,33 Millionen Euro im Jahr 2007 auf 117,67 Millionen Euro senken, und das Eigenkapital von 234,84 Millionen Euro auf 257,74 Millionen Euro steigern", so Clemens Schneider, Leitender Sekretär für Finanzen im ÖGB.
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