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ÖGJ fordert Aus von Smartphone-Lockangeboten

Handyverträge und leichtfertig vergebene Kredite sind häufige Schuldenfallen

"Dass bereits Jugendliche hohe Schulden haben, liegt oft an ihren Handyverträgen. Für Smartphones gehen sie Langzeitverträge ein. Die Kosten stehen im Kleingedruckten versteckt, und so kompliziert formuliert, dass es nur JuristInnen verstehen können - aber sicher keine Jugendlichen. Damit Smartphones nicht länger eine Schuldenfalle sind, müssen in den Verträgen der Kaufpreis und der Tarifvertrag inklusive aller Nebenkosten wie Servicepauschalen gegenübergestellt werden", fordert Sascha Ernszt, Vorsitzender der Österreichischen Gewerkschaftsjugend (ÖGJ), anlässlich der heutigen Präsentation des Schuldenreports 2014. Bereits 27 Prozent der 2013 erstberatenen KlientInnen der Schuldenberatung waren 30 Jahre oder jünger. "Smartphone-Angebote dürfen nicht länger den Eindruck eines Geschenks vermitteln."

Auch Banken machen es den Jugendlichen leicht, sich zu verschulden. Die Konten von Jugendlichen haben häufig automatisch einen Überziehungsrahmen, manchmal sogar dann, wenn sie kein eigenes Geld verdienen. "Wie viel Zinsen sie zahlen, wenn das Konto im Minus ist, wissen aber die wenigsten Jugendlichen. Daher endet das kurzfristige Überziehen des Kontos immer öfter in einer langjährigen Verschuldung, aus der die Jugendlichen allein nicht herauskommen", sagt Ernszt und fordert: "Jugendliche müssen bereits in der Schule den sicheren Umgang mit Geld lernen, etwa in einem eigenen Unterrichtsfach oder in Workshops. Aber auch der Konsumentenschutz muss verbessert werden, damit Jugendliche nicht länger über den Tisch gezogen werden."

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