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Kindergarten-Beschäftigte fordern Antworten

Verunsicherung nach Aussagen zu Flexibilisierung und Förderkürzungen

Bei younion _ Die Daseinsgewerkschaft melden sich derzeit viele besorgte Beschäftige aus elementarpädagogischen Einrichtungen. Grund sind die jüngsten Aussagen von Bundesministerin Juliane Bogner-Strauß. Sie forderte auf der einen Seite mehr Flexibilität bei den Öffnungszeiten in den Kindergärten, andererseits kündigte sie Förderkürzungen an.

Die Sorgen der Beschäftigten drehen sich um einen möglichen Bereitschafts-, beziehungsweise Wochenend-Dienst und die Vereinbarkeit mit den eigenen Kindern. Auch die pädagogische Arbeit wird hinterfragt. Denn wie soll Bildung funktionieren, wenn Kinder kommen und gehen? „In der Volksschule ist es ja auch nicht vorstellbar, dass Kinder gebracht, oder geholt werden, wenn gerade etwas gelehrt wird“, sagt Jasmin Mrzena-Merdinger, younion-Bundesfrauen-Referentin und selbst zweifache Mutter.

Auch für die Kinder selbst heißt Flexibilisierung nichts Gutes. „Was Kinder brauchen, ist Regelmäßigkeit“, merkte eine Pädagogin bei einem Anruf an. „Nun müssen sie sich der Wirtschaft anpassen. Da läuft doch was verkehrt.“

younion _ Die Daseinsgewerkschaft fordert von Bundesministerin Juliane Bogner-Strauß konkrete Antworten, auf die vielen offenen Fragen. „Wir organisieren für die Ministerin gerne Versammlungen mit den Beschäftigten, kommen aber auch zu einem ExpertInnen-Gespräch in kleiner Runde. Ein schriftliches Konzept ist natürlich auch möglich“, sagt Jasmin Mrzena-Merdinger.

„Ich erwarte von einer Regierung, dass sie Dinge zu Ende denkt. Auf die Schnelle ein Arbeitszeitverlängerungsgesetz durchs Parlament peitschen und dann die Beschäftigten in den Kindergärten verunsichern, ist unprofessionell“, schließt Mrzena-Merdinger ab.

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