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Überwältigendes Zeichen für Gesundheit der Gastro-Beschäftigten

“Gesundheitsministerin muss endlich für klare Regeln in der Gastronomie sorgen“

„881.569 Unterschriften für das Don’t smoke-Volksbegehren sind ein toller Erfolg und ein eindeutiges Zeichen der Österreicherinnen und Österreicher für gesunde Arbeitsplätze in der Gastronomie“, sagt Berend Tusch, Vorsitzender des Fachbereichs Tourismus in der Gewerkschaft vida. Die Bundesregierung ist „gut beraten, diese überwältigende Zahl an Unterstützerinnen und Unterstützern ernst zu nehmen und endlich für Rechtssicherheit in der heimischen Gastro zu sorgen. Österreich braucht endlich einen verbindlichen Nichtraucherschutz ohne Hintertürchen“, betont der vida-Gewerkschafter. Er dankt allen, die auch die vida-Initiative „Kein Rauch im Wirtshaus“ tatkräftig unterstützt haben.

Willen des Volks nicht ignorieren 

Für Roman Hebenstreit, Vorsitzender der Gewerkschaft vida, hat die Regierung „jetzt die Chance zu beweisen, was ihr Ruf nach direkter Demokratie wirklich bedeutet und wie ernst sie es damit meint. Keiner der fast 900.000 Unterstützerinnen und Unterstützer des Anti-Rauchvolksbegehrens würde es verstehen, wenn es jetzt still und leise in der Schublade verschwinden würde. Ein derartiges Begräbnis erster Klasse wäre an Scheinheiligkeit wohl kaum zu überbieten. Die Gesundheitsministerin Hartinger-Klein, der rauchende Sportminister Strache und der deklarierte Nichtraucher Bundeskanzler Kurz können nicht zur Tagesordnung übergehen. Gewichtige Stimmen in der ÖVP haben sich ja bereits für eine Volksabstimmung ausgesprochen“. Alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben laut ArbeitnehmerInnenschutzgesetz das Recht auf einen rauchfreien Arbeitsplatz, „nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Gastronomie nicht. Sie werden behandelt wie Menschen zweiter Klasse", ergänzt Tusch. Ihre Gesundheit sei weniger wert.

Tiere bekommen mehr Frischluft 

„Die derzeitige Trennung in Raucher- und Nichtraucherbereich funktioniert nicht. Jene, die sich im sogenannten Nichtraucherbereich aufhalten, sind toxischen Stoffen ausgesetzt. Darauf wollten wir im Vorfeld des Volksbegehrens auch mit unserer Kampagne ‚Kein Rauch im Wirtshaus‘ aufmerksam machen. Tausende Kellnerinnen und Kellner sind täglich stundenlang Passivrauch ausgesetzt, selbst die tausenden Lehrlinge dürfen sich legal regelmäßig in verrauchten Räumen aufhalten, während nach dem Tierschutzgesetz für Tiere in Ställen stets für einen sauberen Luftwechsel gesorgt werden muss“, schließt Tusch.

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Kassenfusion: Alles nur heiße Luft!

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