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PRO-GE-Frauen: Equal Pay Day – 1.500 Euro Mindestlohn wirkt

Forderung nach Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich

Ganze sieben Tage ist der Equal Pay Day heuer im Vergleich zum Vorjahr nach hinten gerückt. Der 20. Oktober markiert demnach heuer den Tag, an dem Männer statistisch gesehen das Einkommen erreicht haben, wofür Frauen bis Jahresende noch arbeiten müssen. Frauen in Österreich arbeiten heuer also im Durchschnitt 73 Tage gratis. Obwohl diese Zahl noch immer viel zu hoch ist, ist die Verschiebung des Stichtages um eine ganze Woche ein Teilerfolg. PRO-GE-Frauenvorsitzende Klaudia Frieben erklärt: „Der von den Gewerkschaften ausverhandelte Mindestlohn von 1.500 Euro greift. In vielen Branchen, in denen vor allem Frauen beschäftigt sind, hat dies zu Verbesserungen geführt. Die Kollektivvertragspolitik der Gewerkschaften trägt dazu bei, Lohnunterschiede zu verringern.“

   Dennoch ist es nur ein Etappensieg für die Arbeitnehmerinnen in Österreich. „Die nächsten Ziele sind klar: ein kollektivvertraglicher Mindestlohn von 1.700 Euro und eine Verkürzung der Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich“, so Frieben. Einige Arbeitsstunden pro Woche weniger würden dazu führen, dass beide – Frau und Mann – die Möglichkeit haben, einer Vollzeiterwerbstätigkeit nachzugehen und sich ausreichend um die Familie zu kümmern. „Arbeitszeitverkürzung ist nachweislich ein Schlüsselinstrument, um Einkommensunterschiede zu verringern“, so die Frauenvorsitzende der PRO-GE abschließend.

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