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Arbeitsmarktpolitik der Chancen muss fortgesetzt werden

Potential von Frauen nutzen statt nach Arbeitskräften aus dem Ausland zu rufen

Dank guter Konjunktur ist die Zahl der Arbeitslosen auch im Oktober zurückgegangen. „Besonders erfreulich ist das für jene, die Arbeit gefunden haben. Bestimmten Gruppen wie etwa Älteren bleibt der Weg zurück ins Arbeitsleben leider nach wie vor versperrt. Genau deswegen, aber auch um den Herausforderungen der Digitalisierung begegnen zu können, braucht es gerade jetzt ausreichende Mittel für aktive Arbeitsmarktpolitik. Ein besonderer Schwerpunkt muss dabei auf der Qualifizierung liegen. Nur so kann es gelingen, diejenigen wieder fit für den Arbeitsmarkt zu machen, die jetzt trotz Hochkonjunktur keine Arbeit finden“, betont Korinna Schumann, ÖGB-Vizepräsidentin und Frauenvorsitzende, anlässlich der heute präsentierten Arbeitslosenzahlen.

Neben den älteren Personen ist auch die Arbeitsmarktsituation für Frauen weiterhin angespannt. Die AMS-Zahlen belegen einen deutlich schwächeren Rückgang der Arbeitslosigkeit bei Frauen als bei Männern. „Ihre Jobchancen sind nach wie vor viel schlechter als jene von Männern - obwohl mittlerweile mehr Frauen Matura- und Hochschulabschlüsse haben und ein hochqualifiziertes Fachkräftepotential sind“, so Schumann. Es brauche rasch die Umsetzung eines umfassenden Maßnahmenpakets, um die Diskriminierung von Frauen in der Arbeitswelt zu bekämpfen. Dazu zählen unter anderem ein Anspruch auf einen Kinderbetreuungs- oder Bildungsplatz sowie vereinbarungsfreundliche Arbeitszeiten für Frauen und Männer statt 12-Stunden-Arbeitstage. „Die Regierung lässt lieber bis zum Umfallen arbeiten und ruft nach billigen Arbeitskräften aus dem Ausland anstatt das große Potential von Frauen zu nutzen“, so die ÖGB-Vizepräsidentin.

Schumann fordert, dass der in den letzten Jahren eingeschlagene Kurs zu einer Arbeitsmarktpolitik der Chancen fortgesetzt wird und die geplanten Kürzungen des AMS-Förderbudgets zu überdenken: „Gerade in der derzeit noch anhaltenden Hochkonjunktur ist es wichtig, Geld in die Hand zu nehmen, um arbeitslose Menschen wieder in Beschäftigung zu bringen.“

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