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KV-Verhandlungen der Sozialwirtschaft

Nach 3. gescheiterter Verhandlungsrunde und Aktionstag wurde Streikfreigabe erteilt

Die mittlerweile dritte Runde der KV-Verhandlungen ist nach einem 18-stündigen Verhandlungsmarathon letzte Woche gescheitert. Daraufhin hat der ÖGB am Wochenende die Streikfreigabe für die 100.000 Beschäftigten im privaten Gesundheits- und Sozialbereich erteilt. Ab Montag, 4. Februar finden Betriebsversammlungen statt, bei denen die Beschäftigten informiert und die Streikmaßnahmen auf Betriebsebene beschlossen werden. Die nächste Verhandlungsrunde folgt am 7. Februar.

Am 29. Jänner organisierten die Gewerkschaft GPA-djp gemeinsam mit der Gewerkschaft vida eine Aktionstag, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. In Linz und Graz gab es Demonstrationen - in Wien fand ein Sternenmarsch statt.




Nachholbedarf bei Gehältern

Mehr als 100.000 Beschäftigte arbeiten derzeit im privaten Gesundheits- und Sozialbereich. Die VerhandlungsführerInnen beharren auf ihren Forderungen nach einer Gehaltserhöhung um 6 Prozent. Begründet wird diese Forderung mit der guten Wirtschaftslage und einem Nachholbedarf im Vergleich zu anderen Branchen. Auch im öffentlichen Dienst gäbe es mehr Geld für die gleiche Arbeit.

Arbeitszeitverkürzung und faire Dienstpläne
Gerade die Beschäftigten im Pflegebereich haben darüber hinaus eine sehr hohe emotionale Belastung. Daher ist eine weitere Forderung der Gewerkschaften die Arbeitszeitverkürzung auf 35 Stunden pro Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich. Etwa 85 Prozent der Beschäftigten arbeiten gegenwertig ohnehin Teilzeit.

Im Forderungskatalog, der bereits im November des Vorjahres von den Beschäftigten der SWÖ (Sozialwirtschaft Österreich) den Arbeitgebern übergeben wurde, finden sich auch die Vermeidung von geteilten Diensten, faire Dienstplangestaltung sowie eine bessere Entlohnung von PraktikantInnen und Lehrlingen.
 
 
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Protestmarsch der Beschäftigten im privaten Sozial- und Gesundheitsbereich
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