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ÖGB - Österreichischer Gewerkschaftsbund

#JVRbleibt: Katzian im Interview

Gewerkschaftlicher Protest sichert Mitbestimmung – 3 Fragen an den Präsidenten

Warum hat sich die Gewerkschaftsjugend so vehement gegen die Abschaffung des Jugendvertrauensrats gewehrt?
Weil Mitbestimmung extrem wichtig ist. Der ursprüngliche Plan der Bundesregierung, die demokratische Vertretung der Lehrlinge im Betrieb abzuschaffen, wäre genau das falsche Signal. Das hat sich unsere Gewerkschaftsjugend eben nicht gefallen lassen. Die Kampagne #JVRbleibt! wurde mit viel Herzblut, Ausdauer und Kreativität durchgezogen und zeigt genau, worum es geht - junge ArbeitnehmerInnen kämpfen um ihre Rechte. Sie kämpfen um Mitbestimmung und dafür, dass ihre KollegInnen während ihrer Ausbildung gute Rahmenbedingungen haben. Ich danke der ÖGJ und allen anderen, die sich für den Erhalt des JVR eingesetzt haben – 40.000 UnterstützerInnen sind ein starkes Zeichen und ein guter Beweis dafür, dass sich gewerkschaftlicher Protest lohnt!

Welche Aufgaben haben JugendvertrauensrätInnen?
Sie sind das Sprachrohr der Lehrlinge, die viele Fragen und häufig andere Anliegen haben als KollegInnen, die seit Jahren oder sogar Jahrzehnten im Berufsleben stehen. Diese Sorgen und Anliegen vertrauen sie eher Gleichaltrigen an. JungendvertrauensrätInnen setzen sich für die Lösung dieser Probleme ein und erreichen auch in vielen Betrieben tolle Unterstützungsangebote – das geht von Extra-Freizeit über Lernhilfe für die Berufsschule bis hin zu finanzielle Belohnung für gute Prüfungsergebnisse. Der Jugendvertrauensrat ist eine echte Erfolgsstory!

Man hat den Eindruck, der Jugendvertrauensrat liegt dem ÖGB-Präsidenten sehr am Herzen…
Erstens sowieso und zweitens, weil ich selbst einer war. Ich habe 1972 meine Lehre bei einer Bank begonnen. In diesem Jahr wurde auch der Jugendvertrauensrat geschaffen. Ich mich erkundigt und erfahren, dass man den Jugendvertrauensrat wählen muss. Ich habe dann mit meinen KollegInnen gesprochen und sie haben gesagt, mach Du das und haben mich gewählt. Der Jugendvertrauensrat war sozusagen mein Start in die Gewerkschaft.

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Protestmarsch der Beschäftigten im privaten Sozial- und Gesundheitsbereich
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