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ÖGB - Österreichischer Gewerkschaftsbund

85 Jahre Februarkämpfe

Start des Bürgerkriegs am 12. Februar 1934 – Aus der Geschichte lernen

Am 12. Februar jähren sich die blutigen Ereignisse des Bürgerkrieges zwischen der autoritären Bundesregierung von Engelbert Dollfuß und der sozialdemokratischen Arbeiterschaft bereits zum 85. Mal. Sie waren der tragische Höhepunkt eines Kampfes um freie Gewerkschaften, demokratische Strukturen und soziale Sicherheit.

Von Linz ausgehend griff der Konflikt auf zahlreiche weitere österreichische Städte über. Die Regierung setzte Artillerie ein und nach nur drei Tagen waren mehr als 1.600 Tote und Verletzte zu beklagen. Anschließend wurde das Standrecht verhängt und die Sozialdemokratische Partei sowie der Bund der Freien Gewerkschaften verboten. Der totalitäre Ständestaat wurde ausgerufen und die Todesstrafe eingeführt.


Gewerkschaften kämpfen für Demokratie und soziale Sicherheit
„Die Februarkämpfe 1934 waren der tragische Höhepunkt eines Konflikts um freie Gewerkschaften und soziale Sicherheit. Sie erinnern Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter unabhängig von ihrer politischen Heimat daran, dass es Aufgabe der Gewerkschaftsbewegung ist, für gesicherte Arbeit und Beschäftigung zu sorgen. Wir müssen uns dafür engagieren, Menschen ein gutes Leben zu ermöglichen, wenn wir verhindern wollen, dass sich die Geschichte wiederholt“, betont ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian.

Der 12. Februar ist für den ÖGB-Präsidenten auch ein Anlass, jener GewerkschafterInnen und AktivistInnen weltweit zu gedenken, die ihren Kampf für Demokratie und für die Einhaltung von Menschenrechten auch heute noch mit Haftstrafen und sogar mit Todesurteilen büßen: „Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit, sie muss gelebt und ständig verteidigt werden!“



Mehr Infos:

12. Februar 1934
Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes
Parlament

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Protestmarsch der Beschäftigten im privaten Sozial- und Gesundheitsbereich
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