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ÖGB - Österreichischer Gewerkschaftsbund

Kampf um bessere Bankgehälter

3. Verhandlungsrunde für Banken-Kollektivvertrag gescheitert - Aktionen ab 14. März in ganz Österreich

Zum wiederholten Mal in den letzten Monaten greifen die Gewerkschaften zu Kampfmaßnahmen. Grund dafür ist, dass auch die dritte Verhandlungsrunde am 11. März keine Einigung für den Kollektivvertrag der Banken gebracht hat. Am 12. März fand deshalb eine bundesweite Betriebsrätekonferenz in Wien statt, bei der über 200 BetriebsrätInnen des Bankensektors aus ganz Österreich einstimmig Betriebsversammlungen und Aktionen beschlossen haben. Diese sollen den Druck für die Gehaltsverhandlungen erhöhen.

Konkret finden zwischen 14. und 19. März in ganz Österreich Betriebsversammlungen mit entsprechenden Beschlussfassungen statt. Zudem sind Aktionen im öffentlichen Raum geplant. „Sollte es beim nächsten Verhandlungstermin am 26. März wieder zu keinem akzeptablen Ergebnis kommen, werden weitere Maßnahmen bis hin zum Streik vorbereitet“, heißt es in dem Beschluss.

4,1 Prozent mehr Gehalt und 150 Prozent für 11. und 12. Arbeitsstunde

Wolfgang Pischinger, Verhandlungsleiter der GPA-djp, ärgert sich, dass es in puncto Gehaltserhöhung keine Bewegung gibt. Die Arbeitgeber würden nach wie vor nur 2,3 Prozent bieten, während die ArbeitnehmerInnen 4,1 Prozent fordern. Im Dienstrecht habe es allerdings bei den Karenzzeiten und bei der Bildungskarenz etwas Bewegung gegeben, so Pischinger. Als Ausgleich für den im letzten Jahr eingeführten 12-Stunden-Tag, fordern die VerhandlerInnen eine leichtere Erreichbarkeit der 6. Urlaubswoche, das Wahlrecht zwischen Geld und Zeit für alle Mehr- und Überstunden sowie 150 Prozent Zuschläge für die 11. und 12. Arbeitsstunde.

Steigende Arbeitsbelastung durch weniger MitarbeiterInnen

Immer mehr KundInnen erledigen ihre Bankgeschäfte online oder am Bankomaten. Dadurch sind in den letzten Jahren zahlreiche Stellen abgebaut worden und bestimmte Jobs verschwunden. Die Arbeitsbelastung steigt dennoch. Seit 2008 ist die Zahl der BankmitarbeiterInnen um mehr als acht Prozent gesunken. Im Gegensatz dazu sei der offiziell bestätigte Jahresgewinn der Branche im Vorjahr bei 5,7 Mrd. Euro gelegen.

Nächste KV-Runde am 26. März

Der nächste KV-Verhandlungstermin für die 73.000 Angestellten in der Kreditwirtschaft ist der 26. März. Die für die Verhandlungen relevante Inflationsrate liegt aktuell bei etwa zwei Prozent. Der jüngste Abschluss, jener in der Tabakindustrie, brachte ein Plus von 2,6 Prozent, zuvor hatte die Telekom Austria auf gleichem Niveau abgeschlossen. Die Wirtschaftstreuhänder, die sich Anfang März einigten, kamen auf 3,1 Prozent mehr Lohn und Gehalt.

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