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ÖGB - Österreichischer Gewerkschaftsbund

Alles gut am Arbeitsmarkt?

2018 ist die Arbeitslosigkeit zurückgegangen. Trotzdem hat die Politik Handlungsbedarf

Im vergangenen Jahr ist die Arbeitslosigkeit in Österreich zurückgegangen, teilte die Statistik Austria mit. Also alles bestens auf dem Arbeitsmarkt? oegb.at hat Bernhard Achitz, den Leitenden Sekretär des ÖGB, gefragt.

Die Arbeitslosigkeit ist 2018 zurückgegangen. Also alles super?

Aktuell sind immer noch mehr als 400.000 Menschen auf der Suche nach Arbeit. ForscherInnen rechnen damit, dass die wirtschaftliche Lage nicht besser wird – also werden auch die Jobs knapper. Die Regierung darf sich also nicht auf den Zahlen aus dem Vorjahr ausruhen. Sie muss mit voller Kraft investieren, um die Wirtschaft anzukurbeln und Arbeit zu schaffen. Stattdessen spart sie ein, etwa bei der Aktion 20.000 für Ältere.

Aber 2018 hatten doch deutlich mehr Menschen über 55 Jahren eine Anstellung?

Statistische gesehen ja, das ist aber nur die Folge des Bevölkerungswachstums in dieser Altersgruppe. Wer in diesem Alter einmal arbeitslos wird, schafft es nur ganz schwer zurück ins Arbeitsleben. Deshalb ist es am besten, dafür zu sorgen, dass Ältere gar nicht erst arbeitslos werden. Dafür sind Investitionen in gesunde, alternsgerechte Arbeitsplätze notwendig, aber auch Verbesserungen bei der Altersteilzeit.

Was hat die Altersteilzeit mit dem Arbeitsmarkt zu tun?

Wenn die Altersteilzeit attraktiver wird und dadurch mehr Menschen im Job bleiben, sinkt die Arbeitslosigkeit und damit die kosten für Arbeitslosengeld. Gleichzeitig zahlen sie Pensionsbeiträge ein und treten die Pension später an. Die Finanzierung des Pensionssystems wird noch sicherer. Und die Menschen haben länger Beschäftigung, das ist für viele auch sinnstiftend – diesen Aspekt fürfen wir neben den Zahlen nie vergessen.


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