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The illumination of the ILO building projecting the visual identity celebrating the Centenary. The illumination of the ILO building projecting the visual identity celebrating the Centenary. (c) ILO

100 Jahre ILO

Kampf gegen Sklaverei, Kinderarbeit und Gewerkschaftsverbote

ILO ist die Abkürzung für International Labour Organization, also Internationale Arbeitsorganisation. Sie wurde 1919 gegründet und ist eine Sonderorganisation der UNO. In der ILO diskutieren ArbeitnehmerInnen, Arbeitgeber und Regierungen und erarbeiten Mindestarbeits- und Sozialstandards. Auch für die Überwachung dieser Standards ist die ILO zuständig. Damit wurde erstmals klargestellt, dass sozialpolitische Fragen nicht ausschließlich Sache der einzelne Länder sind.

Was hat die ILO bewirkt?

Die Kernarbeitsnormen der ILO beinhalten unter anderem die Beseitigung von Sklaverei und Zwangsarbeit, die Abschaffung von Kinderarbeit und die Vereinigungsfreiheit. Darunter versteht man das Recht, Gewerkschaften zu gründen, Kollektivverträge zu verhandeln und zu streiken. Aber nicht alle Länder haben alle Kernarbeitsnormen umgesetzt, zum Beispiel die USA.

Ist die ILO effizient?

Es wäre besser, wenn die ILO ein Durchgriffsrecht auf die staatliche Ebene hätte. Aber gegen den Willen der Gewerkschaften wurde festgelegt, dass die internationalen Arbeitsnormen erst gelten, wenn sie auch auf nationaler Ebene beschlossen werden.

Womit beschäftigt sich die ILO in den nächsten 100 Jahren?

2019 feiert die ILO den hundertsten Geburtstag. Aber immer noch müssen viele ArbeitnehmerInnen für menschenwürdige Arbeit kämpfen. Dazu kommen neue Herausforderungen. Die ILO hat Vorschläge zu Megatrends erarbeitet: Digitalisierung, Migration, Klimawandel, Einkommens- und Vermögensungleichheit, Prekarisierung und die Verhandlungsmacht innerhalb globaler Lieferketten.

100 Jahre ILO (englisch)

Ausstellung „100 Jahre ILO“ bis 9. Mai in der ÖGB-Zentrale in Wien:

 

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