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ÖGB - Österreichischer Gewerkschaftsbund
Konflikte in der Metallindustrie. Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp kritisieren Provokation schon vor Start der Herbstlohnrunde Treffen der BetriebsrätInnen der Metallindustrie

Konflikte in der Metallindustrie

Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp kritisieren Provokation schon vor Start der Herbstlohnrunde

Die Herbstlohnrunden in der Metallindustrie stehen dieses Jahr unter keinem guten Stern. Bereits jetzt, vier Monate vor Beginn, kommt es zu ersten Konflikten. Die zuständigen Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp kritisieren bewusste Provokationen seitens des Fachverbands Metalltechnische Industrie (FMTI), dem größten Arbeitgeberverband in der österreichischen Metallindustrie.

Teilnahme von BetriebsrätInnen an Verhandlungen wird erschwert

FMTI hat unlängst Termin und Ort für die Kollektivvertragsverhandlungen im Herbst festgelegt. Die Verhandlungsrunden sollen demnach nicht mehr in Wien, beispielsweise in den bewährten Räumen der Wirtschaftskammer Österreich, sondern im Büro von FMTI-Chefverhandler Johannes Collini in Hohenems (Vorarlberg) stattfinden.

„Das ist eine bewusste Provokation, denn damit wird den rund 80 BetriebsrätInnen des ArbeitnehmerInnen-Verhandlungsteams eine Teilnahme an den Kollektivvertragsverhandlungen massiv erschwert. Manchen wird die Teilnahme sogar verunmöglicht. Eine faire KV-Runde für die gesamte Metallindustrie wird somit absichtlich verhindert. Dieser geplante Ausschlussversuch von gewählten BetriebsrätInnen ist nicht Zeichen einer funktionierenden Sozialpartnerschaft. Der nächste Schritt wird dann sein, dass Löhne und Gehälter nicht mehr sozialpartnerschaftlich verhandelt, sondern von den Arbeitgebern angeordnet werden", sehen die beiden Verhandlungsleiter der Gewerkschaften, Rainer Wimmer (PRO-GE) und Karl Dürtscher (GPA-djp), eine klare Strategie hinter diesem Ansinnen.

Mehr Informationen auf den Websiten der GPA-djp und PRO-GE.
 

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