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ÖGB - Österreichischer Gewerkschaftsbund
weltumspannend arbeiten fordert Maßnahmen gegen Kinderarbeit - auch in Österreich

Kinderarbeit ist ein Verbrechen

Weltweit müssen Millionen Kinder arbeiten. weltumspannend arbeiten fordert Maßnahmen, um den Zukunftsraub an den Kindern zu beenden.

Teppiche knüpfen, Schuhe putzen, Kakaobohnen schälen oder als Dienstmädchen schuften: Laut UNICEF muss weltweit fast jedes zehnte Kind täglich arbeiten – oft unter Bedingungen, die ihre körperliche, geistige und seelische Gesundheit gefährden. Viele von ihnen sind in der Landwirtschaft oder im sogenannten informellen Sektor als StraßenverkäuferInnen, Dienstboten oder ZuarbeiterInnen in einer Werkstatt beschäftigt. „Damit muss endlich Schluss sein!“, fordert Peter Schissler, Vorsitzender von weltumspannend arbeiten. „Kinderarbeit ist ein Verbrechen und sollte im 21. Jahrhundert längst der Vergangenheit angehören!“

Anlässlich des Welttags gegen Kinderarbeit fordert weltumspannend arbeiten Maßnahmen gegen den Zukunftsraub an Kindern – auch in Österreich. So könne Österreich eine Vorreiterrolle einnehmen und Produkte, in denen Kinderarbeit steckt, einfach vom Markt verbannen.

Armut als Hauptursache

Armut, von der mehr als eine Milliarde Menschen betroffen sind, wird fast immer als Hauptursache für Kinderarbeit genannt. Um die Existenz zu sichern, bleibt Familien oft keine andere Wahl, als ihre Kinder mitverdienen zu lassen. Denn in vielen Ländern können Familien am Land kaum oder gar nicht mehr überleben. So müssen in der Regel alle Familienmitglieder – auch die jüngsten unter ihnen – auf Plantagen und Farmen mithelfen. Kinderarbeit ist jedoch nicht nur auf Armut zurückzuführen. Neben kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Faktoren ist mangelnde Bildung eine Folge, zugleich aber auch eine Ursache von Kinderarbeit.

Bewusst einkaufen

Um die Lage der KinderarbeiterInnen zu verbessern, ist es auf der einen Seite wichtig, das Thema ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, und auf der anderen durch bewusste Kaufentscheidungen den Kampf gegen Kinderarbeit zu unterstützen. Das kann nämlich jede und jeder Einzelne tun. Denn mittlerweile gibt es unzählige Shops, die fair produzierte Waren anbieten. Mit gutem Gewissen kann man auch online einkaufen, wie etwa unter www.zerum.at, guterstoff.com, www.avocadostore.at und www.pureandgreen.at.

Mehr Informationen:
Schokoladenkonzerne müssen ihre Versprechen endlich umsetzen
Solidarität (Nr. 962): Von Kindern gemacht
weltumspannend arbeiten

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Protestmarsch der Beschäftigten im privaten Sozial- und Gesundheitsbereich
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