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Viele Jugendliche sammeln erste Erfahrungen im Ferienjob, Symbolfoto: Eisverkäuferin Viele Jugendliche sammeln erste Erfahrungen im Ferienjob

Guten Start in die Arbeitswelt!

Viele Jugendliche sammeln erste Erfahrungen im Ferienjob

Geld ausgeben ist eine Sache, Geld verdienen eine ganz andere. Wenn Ende Juni und Anfang Juli für Österreichs SchülerInnen die Sommerferien beginnen, heißt es für viele, nicht faul im Schwimmbad herumzuliegen, sondern sich auch mal die Hände schmutzig zu machen. Beim Ferienjob im Einzelhandel, in der Gastronomie, am Bau, in der Werkstatt oder im Metallbetrieb im Ort befinden sich junge Menschen zum ersten Mal im Leben überhaupt in einem Firmengebäude und arbeiten. Das ist eine spannende Erfahrung.

Selber Geld verdienen

„Ich freue mich schon sehr, das erste Mal selbstständig Geld zu verdienen und arbeiten zu dürfen“, erzählt Lydia, 16, euphorisch. Sie wird in der Filiale einer Einzelhandelskette in ihrem Ort ein Monat lang mithelfen. „Was genau auf mich zukommt, weiß ich noch nicht. Wichtig ist mir aber einfach auch mal zu sehen, was dort gemacht wird und wie hart man sein Geld verdienen muss.“ Natürlich würde sie auch lieber ausschlafen und schwimmen gehen, „aber das gehört dazu“, erzählt sie. Nächstes Jahr hofft sie auf einen Ferienjob im Labor, denn ihre Lieblingsfächer sind Biologie und Chemie. „Vielleicht möchte ich später mal in diese Richtung arbeiten, das wär eine coole Gelegenheit dort reinzuschnuppern.“

Erfahrungen, die prägen

Die ersten Kontakte mit der Arbeitswelt – wie es ein Ferienjob oder ein Praktikum sind – können die berufliche Zukunft junger Menschen maßgeblich prägen. Damit diese Erfahrungen auch positiv sind, können Jugendliche und Eltern schon vorher einige Fragen klären, um später böse Überraschungen zu vermeiden. Das wichtigste ist, den Unterschied zwischen Ferienjob und Praktikum zu kennen.

Ein Ferienjob muss normal bezahlt werden

Wer in den Ferien einfach nur Geld verdienen will, sucht sich am besten einen Ferienjob. Der ist arbeitsrechtlich ein befristetes Dienstverhältnis und muss dementsprechend laut Kollektivvertrag bezahlt werden. In der Regel gelten auch alle anderen Bestimmungen, die der Kollektivvertrag enthält, wie zum Beispiel Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Wer mehr als ein Monat lang arbeitet, muss einen Dienstzettel erhalten. Philipp Ovszenik, Bundesjugendsekretär der Österreichischen Gewerkschaftsjugend (ÖGJ), empfiehlt aber immer, also auch wenn man weniger als ein Monat arbeitet, auf einen Dienstzettel zu bestehen. Auf diesem müssen nämlich die Tätigkeit, Beginn und Ende der Beschäftigung, das Arbeitsausmaß, Arbeitszeit und Bezahlung festgehalten werden.

Mehr zum Thema Ferienjob:
Ferienjob und Praktikum: Worauf muss man achten?
Ferienjob & Co: Auch beim Arbeiten in den Ferien haben junge Menschen Rechte


 

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