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ÖGB - Österreichischer Gewerkschaftsbund

Mit Hund ins Büro

Tierische KollegInnen am Arbeitsplatz für besseres Arbeitsklima?

Der 12-Stunden-Tag oder der gestrichene Feiertag am Karfreitag sind nur zwei Beispiele für die von Schwarz-Blau eingeführten Arbeitszeitregelungen, die der Wirtschaft viele Vorteile bringen und die ArbeitnehmerInnen belasten. Die Menschen in Österreich liegen mit ihren wöchentlichen Arbeitszeiten bereits an der EU-Spitze. Überstunden und ständige Erreichbarkeit erhöhen laufend den Arbeitsdruck und führen zu immer mehr Stress, psychischen Belastungen und im schlimmsten Fall zum Burn-Out. Der ÖGB fordert deshalb mehr Arbeitszeitflexibilisierung und eine 6. Urlaubswoche für alle ArbeitnehmerInnen.

Tiere im Büro für mehr Wohlbefinden?

Studien und Umfragen zeigen, dass das Arbeitsklima durch Tiere im Büro verbessert werden kann. Tiere haben für viele Menschen eine entspannende Wirkung und senken daher ihr Stresslevel am Arbeitsplatz. Die zwischenzeitliche Beschäftigung mit einem Tier kann also zu einem gesunden Wohlbefinden der MitarbeiterInnen beitragen und dadurch auch für mehr Motivation und eine bessere Arbeitsleistung sorgen. Die Tiere – in erster Linie Hunde – profitieren meist davon, nicht den ganzen Tag allein zuhause zu verbringen.

Die rechtliche Situation

Grundsätzlich ist es verboten, Tiere mit an den Arbeitsplatz zu bringen. Die Chefin oder der Chef muss es offiziell genehmigen. Aufgrund von Hygienebestimmungen müssen die Räumlichkeiten auch für Tiere geeignet sein – während das in einem Büro kein Problem darstellen sollte, ist ein Tier in einer Küche oder einer Arztpraxis natürlich nicht geeignet. Auch bei Kundenkontakt ist ein Tier fehl am Platz.

Jedenfalls muss vorher auch das Einverständnis des Teams bzw. der unmittelbaren KollegInnen eingeholt werden. Wenn KollegInnen Allergien oder Angst vor Tieren haben, bzw. sich von dem Tier gestört fühlen, muss darauf Rücksicht genommen werden. Darüber hinaus muss das Tier jedenfalls sauber, gesund und gepflegt sein, um Geruchsbelästigung zu vermeiden.

Handelt es sich um Therapie- oder Blindenhunde, braucht es keine Zustimmung von Arbeitgeber oder KollegInnen. Hier greift der Diskriminierungsschutz nach dem Behinderteneinstellungsgesetz.

Mehr Informationen
AK – Kollege Hund am Arbeitsplatz
6 Wochen Urlaub für alle

 

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