Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen darüber finden Sie in der Datenschutzerklärung.
ÖGB - Österreichischer Gewerkschaftsbund
IFES-Umfrage: 70 Prozent können ihren Urlaub nicht dann konsumieren, wann sie wollen. IFES-Umfrage: 70 Prozent können ihren Urlaub nicht dann konsumieren, wann sie wollen.

Mehr Freizeit

Umfrage: 70 Prozent können ihren Urlaub nicht dann konsumieren, wann sie wollen.

Mit dem Verlassen des Büros oder der Firma ist für viele die Arbeit noch nicht getan. Immer öfter spielt das Arbeitsleben auch ins Private und damit in die Freizeit hinein. Eine IFES-Studie im Auftrag der Gewerkschaft GPA-djp zeigt, dass sich viele ArbeitnehmerInnen in Österreich auch in der Freizeit zumindest gelegentlich mit beruflichen Dingen beschäftigen - und zwar 55 Prozent. „Zu wenig Zeit“, die Freizeit voll nach eigenen Wünschen zu gestalten, haben 48 Prozent. 70 Prozent der Befragten können sogar ihren Urlaub nicht dann konsumieren, wenn sie wollen.

Mehr Lebensqualität

Unter dem Motto "Mehr Freizeit für ein gutes Leben" ist die GPA-djp die ganze Woche in den Betrieben Österreichs unterwegs. Sie tritt mit den ArbeitnehmerInnen in direkten Kontakt und macht sich für mehr Lebensqualität für die ArbeitnehmerInnen stark. Mit der sechsten Urlaubswoche für alle, einem Recht auf die 4-Tage-Woche und einem Anrecht auf drei Wochen Urlaub in der schulfreien Zeit für berufstätige Eltern mit schulpflichtigen Kindern könnten die Beschäftigten entlastet werden.

Mehr Freizeit für Familie und Beruf

Eine große Herausforderung für viele ist, die Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. So ist die Vereinbarkeit privater Termine und beruflicher Verpflichtungen für Beschäftigte mit Kindern besonders schwierig, so ein weiteres Ergebnis der Untersuchung. 49 Prozent der Beschäftigten mit Kindern im Haushalt gaben an, häufig oder gelegentlich private Termine wegen kurzfristiger beruflicher Verpflichtungen absagen zu müssen.

40 Prozent sagen, dass
"Müdigkeit und Erschöpfung nach der Arbeitszeit", eine gänzlich freie Freizeitgestaltung verhindere. 38 Prozent geben "familiäre und sonstige Verpflichtungen" an.

Hälfte mit Freizeit-Ausmaß zufrieden

Insgesamt ist etwa die Hälfte mit dem Ausmaß ihrer Freizeit zufrieden. Die Unzufriedenheit ist mit 35 Prozent dort am größten, wo die Arbeitszeit variabel ist, über die aber der Dienstgeber entscheidet und nicht der oder die ArbeitnehmerIn selbst. Bei der Gestaltung der Freizeit sind wiederum jene am zufriedensten, die ihre Arbeit variabel und selbstbestimmt gestalten können.

Zwei Stunden Freizeit nach Arbeitstag

Deutlich mehr Frauen (42 Prozent) als Männer (31 Prozent) sagen, nur bis zu zwei Stunden Freizeit zu haben, wenn sie keine Verpflichtungen oder Erledigungen nach der Arbeit haben. 49 Prozent der Frauen wiederum geben an, sich in der Freizeit erholen zu können. Bei den Männern sind das nur 42 Prozent.
    

Mehr Info zum Thema Freizeit

Machen Sie den Freizeit-Check
Ergebnisse der IFES-Umfrage "Mehr Freizeit für ein gutes Leben"

Youtube
Facebook
Flickr
Protestmarsch der Beschäftigten im privaten Sozial- und Gesundheitsbereich
Kontakt

Wir sind für Sie da

Österreichischer Gewerkschaftsbund

Johann-Böhm-Platz 1
A- 1020 Wien
E-Mail: oegb@oegb.at

Artikel weiterempfehlen

Newsletterauswahl

ÖGB Newsletter

Hier erhalten Sie wöchentlich die wichtigsten Informationen des ÖGB zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie Berichte, Veranstaltungstipps und vieles mehr.
Geschlecht
Geschlecht:
Name
© Österreichischer Gewerkschaftsbund | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutz | Inhalt