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„Schweinerei“ geht weiter

KV-Verhandlungen der Fleischer erneut ergebnislos abgebrochen

KV-Verhandlungen der Fleischer erneut ergebnislos abgebrochen
„Schweinerei“ geht weiter. KV-Verhandlungen der Fleischer erneut ergebnislos abgebrochen. KV-Verhandlungen der Fleischer erneut ergebnislos abgebrochen

Der öffentliche Protest hat offenbar nicht ausgereicht, um die Arbeitgeber doch noch zu einem Einlenken zu bewegen. Auch die vierte Runde der KV-Verhandlungen der Fleischer wurde ergebnislos abgebrochen. Die Arbeitgeber sind weiterhin nicht bereit, ein ordentliches Angebot auf den Tisch zu legen. Wir haben PRO-GE-Chefverhandler Erwin Kinslechner um eine Einschätzung gebeten

Oegb.at: Wie ist die aktuelle Situation? Wieso konnte auch in der 4. Verhandlungsrunde kein Ergebnis erzielt werden?

Kinslechner: Wir haben uns sehr bewegt als ArbeitnehmerInnen, die Arbeitgeber haben sich aber nicht einsichtig gezeigt. Sie bieten uns eine Lohnerhöhung von 2,3 Prozent, während wir vier Prozent fordern – das ist unwürdig und sehr enttäuschend. Die Arbeitgeber haben das erneut mit dem Preisdruck begründet und ein höheres Angebot verweigert. Und sie wollen die Bezahlung der Umkleidezeit der Lohnerhöhung gegenrechnen, das kann man so natürlich nicht machen. Die Bezahlung der Umkleidezeit wurde vom OGH ausjudiziert. Wir erwarten uns, dass den ArbeiterInnen bezahlt wird, was ihnen zusteht.

Wie geht es jetzt weiter, was sind die nächsten Schritte?

Am 23. September wird weiterverhandelt. Welche Aktionen bis dahin stattfinden werden, wird gerade diskutiert. Ein Streik ist nicht ausgeschlossen.

Mehr Informationen:
"Schweinerei" bei Verhandlungen

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