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ÖGB - Österreichischer Gewerkschaftsbund

Win-Win-Modell Kurzarbeit sichert 1,3 Mio. Arbeitsplätze

ÖGB begrüßt weitere Budgetaufstockung und fordert mehr Arbeitslosengeld

Nur wenige Tage nach dem Lockdown wurde auf Initiative der Sozialpartner und in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung die Kurzarbeit ins Leben gerufen. Dies war eine volle Erfolgsgeschichte: Damit wurde 1,3 Millionen Menschen die Kündigung erspart. Diese Menschen bekommen 80 bis 90 Prozent ihres Lohns bzw. Gehalts, ihre Arbeitgeber bezahlen nur ihre tatsächlich geleistete Arbeit, den Rest übernimmt der Staat, der auch für die Sozialversicherung der Betroffenen aufkommt. Jetzt wurde ein weiteres Kapitel aufgeschlagen. Die Bundesregierung gab am 19. Mai die Aufstockung der Mittel auf 12 Milliarden Euro bekannt.

Mehr Planungssicherheit

„Ich begrüße diesen Schritt, er ermöglicht sowohl ArbeitnehmerInnen als auch Arbeitgebern die Planungssicherheit, die sie für die kommenden Monate brauchen“, sagt ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian. Oberstes Ziel des ÖGB ist es, möglichst viele Menschen vor der Arbeitslosigkeit zu bewahren, die Kurzarbeit hilft, dieses Ziel zu erreichen.

Mitte Mai waren in Österreich 523.693 Menschen ohne Arbeit oder in Schulung. „Bei aller Freude darüber, dass die Arbeitslosenzahlen damit seit ihrem negativen Rekord Mitte April leicht zurückgegangen sind: das sind immer noch mehr als eine halbe Million Menschen ohne Arbeit“, so der ÖGB-Präsident.

Die aktuelle Situation macht die Arbeitssuche bei gleichzeitig 50.000 angebotenen Jobs alles andere als einfach. Deshalb fordert Katzian einmal mehr eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes von derzeit 55 Prozent auf 70 Prozent des letzten Einkommens. „Jetzt muss es auch darum gehen, die Existenzen der Betroffenen mit einem erhöhten Arbeitslosengeld abzusichern. Das unterstützt nicht nur die Betroffenen, es wäre auch ein wichtiger Beitrag für die Kaufkraft“, erklärt Katzian.

Konjunkturpaket muss her

Oberstes Ziel ist es, sowohl Arbeitslose als auch ArbeitnehmerInnen in Kurzarbeit wieder in normale Beschäftigungsverhältnisse zu bringen. Jetzt braucht es Maßnahmen, die Beschäftigung schaffen und sichern, damit auch der Konsum angekurbelt werden kann, fordert Katzian abschließend: „Dazu braucht es möglichst rasch ein umfassendes Konjunkturpaket!

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