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Regelung für Risikogruppen bis Ende August verlängert

Ingrid Reischl fordert: Betroffene müssen viel länger im Voraus erfahren, welchen Schutz sie haben

Für Menschen aus der Risikogruppe gelten während der Coronavirus-Krise Ausnahmeregeln. Diese Regeln wurden nun vom Sozialministerium bis einschließlich 31. August verlängert. „Die Verlängerung ist grundsätzlich gut. Aber erst zwei Tage vor dem Auslaufen der Risikogruppen-Regelung zu erfahren, dass sie wieder verlängert wird, ist nicht akzeptabel“, kritisiert Ingrid Reischl, Leitende Sekretärin im ÖGB. Immer nur von einem Monat auf den anderen zu schauen, sei für Betroffene wie pflegende Angehörige seelisch wie beruflich sehr belastend.

Angesichts der steigenden Infektionszahlen, braucht es viel mehr Planungssicherheit, denn das Virus wird ja nicht nur bis Ende August ein Gesundheitsrisiko darstellen“, sagt Reischl. So würden auch Arbeitgeber davon profitieren: „Das wäre eine Win-Win-Situationen für ArbeitnehmerInnen wie Arbeitgeber“. 

Warum es den Schutz braucht

Menschen, die in die Risikogruppe fallen, sollen zum Schutz vor einer Ansteckung von der Arbeit freigestellt werden oder wenn möglich zuhause arbeiten können. Informiert werden Betroffene über den Sozialversicherungsträger. Die Ärztin bzw. der Arzt kann dann ein Risikoattest ausstellen

Der besondere Schutz gilt vor allem für Personen mit chronischen Grunderkrankungen wie beispielsweise Nieren-, Lungen- und Herzerkrankungen.

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