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„Das ist eine Riesensauerei!“

Lautstarker Protest am Wiener Josefsplatz wegen Massenkündigungen bei ATB und fehlender Hilfe der Regierung

Mehr als einhundert MitarbeiterInnen des steirischen Elektromotorenherstellers ATB haben bei einer großen Protestaktion am 14. September in Wien ihrem Ärger freien Lauf gelassen. Die chinesische Wolong Holding, Eigentümer von ATB, will die gesamte Produktion in ein Billiglohnland verlegen. Damit werden mit einem Schlag 360 Arbeitsplätze in Spielberg im Bezirk Murtal vernichtet. Das wollen sich die Beschäftigten nicht gefallen lassen und sind mit Fahnen, Trillerpfeifen, Plakaten und Flugblättern vor das Parlament in Wien gezogen. 

„Wir werden nicht aufhören, gegen die Massenkündigungen anzukämpfen und zwar mit allen Mitteln, die wir haben.“ Michael Leitner, ATB-Betriebsratsvorsitzender

Ort und Zeit der Demo waren ganz bewusst gewählt: Im Parlament hat am 14. September eine Sondersitzung zur Rekordarbeitslosigkeit stattgefunden. Im Vorfeld der Sitzung hat der ATB-Arbeiterbetriebsratsvorsitzende Michael Leitner eines klargestellt: „Wir werden nicht aufhören, dagegen anzukämpfen und zwar mit allen Mitteln, die wir haben.“ Man werde so lange wiederkommen, bis es gute Lösungen gibt.  

Die ATB-BetriebsrätInnen setzen sich gemeinsam mit den Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp dafür ein, dass die 360 Arbeitsplätze in Spielberg erhalten werden. „Was bei ATB abgeht, ist eine Riesensauerei“, ärgert sich auch Rainer Wimmer, Vorsitzender der PRO-GE. Er kritisiert, dass die Regierung die ArbeitnehmerInnen völlig im Stich lässt und sichert ihnen gleichzeitig die „uneingeschränkte Unterstützung der Gewerkschaften“ zu. 

 

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