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Starker Anker in stürmischen Zeiten

Neue Studie: Mit BetriebsrätInnen besser durch die Krise

Der heimische Arbeitsmarkt leidet massiv unter den Folgen der Corona-Pandemie. In vielen Bereichen hat die Wirtschaft im vergangenen Jahr eine Vollbremsung hingelegt. Auf eines war jedoch Verlass: BetriebsrätInnen, die mit ganzer Kraft für ihre KollegInnen im Einsatz waren. Und es hat sich gezeigt: Betriebe und Unternehmen mit BetriebsrätInnen waren und sind in dieser Krisensituation eindeutig besser aufgestellt. Das zeigt eine aktuelle Studie des Meinungsforschungsinstituts IFES.  

Fast 1.900 BetriebsrätInnen wurden befragt, was ihre Unternehmen unternommen haben, um der Ausnahmesituation entgegenzuwirken, wie sie die Zukunft ihrer Betriebe einschätzen und welche Probleme sie auf ihren Betrieb und ihre Tätigkeit als ArbeitnehmerInnenvertretung zukommen sehen.  

Kurzarbeit hoch im Kurs 

Auch wenn die Corona-Krise die Arbeitswelt schwer erschüttert hat, so konnten viele Firmen die Ausnahmesituation bis dato gut meistern. In sechs von zehn Betrieben kommt die von den Sozialpartnern rasch und unbürokratisch verhandelte Corona-Kurzarbeit zur Anwendung, berichten die BetriebsrätInnen. Neben Kurzarbeit haben viele Firmen auch auf Homeoffice und den Abbau von Urlaub oder Gutstunden gesetzt, um die Krise zu meistern.  

Know-how des Betriebsrats gefragt  

Besonders erfreulich: Damit die Maßnahmen zur Krisenbewältigung reibungslos umgesetzt werden können, war die Unterstützung der BetriebsrätInnen gefragt. Acht von zehn sagen, dass sie gut in die Entscheidungen ihrer Unternehmen eingebunden waren. Lohn- und Arbeitszeitkürzungen konnten so großflächig verhindert werden. Unbestritten ist daher für den Leitenden Sekretär im ÖGB, Willi Mernyi, dass „Unternehmen mit Betriebsrat bisher gut durch die Krise gekommen sind. Gelebte Sozialpartnerschaft im Betrieb ist ein krisensicheres Zukunftsmodell. BetriebsrätInnen können gemeinsam schnell, unbürokratisch und unkompliziert Probleme lösen und den KollegInnen helfen.“ 

Arbeitsdruck steigt, Arbeitsklima fällt 

Die IFES-Studie bringt jedoch auch ans Tageslicht, in welchen Bereichen die Pandemie unseren Arbeitsalltag negativ verändert hat. Vier von zehn BetriebsrätInnen sagen, der Arbeitsdruck sei gestiegen und in vielen Betrieben sei auch das Arbeitsklima schlechter geworden. Das könnte auch daran liegen, dass viele Beschäftigte im Homeoffice von ihren KollegInnen räumlich getrennt waren und diese Situation für sie belastend war.  

Zukunft gemeinsam meistern  

Dass die Krise uns alle noch weiter begleiten wird, steht für die befragten BetriebsrätInnen außer Zweifel. Themen wie Einsparungen, Umstrukturierungen und Stopp bei Investitionen oder Weiterbildungen bleiben auf dem Tapet. Daher gilt es jetzt mehr denn je, an einem Strang zu ziehen, ist Willi Mernyi überzeugt: „Angesichts dieser Befürchtungen der BetriebsrätInnen ist es umso wichtiger, dass die Zusammenarbeit zwischen Betriebsrat und Geschäftsführung weiterhin bestens funktioniert.“ 

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