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Pendeln wird gerechter bezahlt

Neuerungen für PendlerInnen bringen Verbesserungen

Mitte Dezember hat die Bundesregierung Neuregelungen für PendlerInnen präsentiert. Einige ÖGB-Forderungen wurden dabei erfüllt – etwa mehr Gerechtigkeit im System für NiedrigverdienerInnen.

Pauschalen bleiben
Die Höhen der jährlichen Pauschalen bleiben gleich, sie liegen weiterhin zwischen 372 und 3.672 Euro, je nachdem wie lang der Arbeitsweg ist und ob den ArbeitnehmerInnen die "große" oder die "kleine" Pendlerpauschale zusteht.

Direktzahlung
Pro gefahrenem Kilometer bekommt man vom Finanzamt künftig einen Euro als Absetzbetrag zurück. Beträgt der (einfache) Arbeitsweg 30 Kilometer, erhält man pro Jahr 60 Euro vom Finanzamt zurück beziehungsweise zahlt man um diesen Betrag weniger Steuern. Das vermindert die Steuerlast und ist daher vor allem für NiedrigverdienerInnen eine Verbesserung.

Teilzeitpendler
Auch wer nicht jeden Tag pendelt, profitiert ab 2013: Ab einem Pendel-Tag pro Woche kann man ein Drittel der vollen Pauschale bekommen, bei zwei Fahrtagen zwei Drittel, ab drei Tagen steht die gesamte Pauschale zu.

Negativsteuer
Wer aufgrund des geringen Einkommens keine Lohnsteuer bezahlt und daher bisher nicht von der Pendler-Pauschale erfasst war, bekommt einen erhöhten Pendler-Zuschlag: Diese Negativ-Steuer beträgt pro Jahr maximal 290 Euro (bisher 141 Euro).

Jobticket
Arbeitgeber können (freiwillig) ihren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern Tickets für den öffentlichen Verkehr bezahlen. Der Staat verzichtet für diesen Teil des Lohns auf den Anteil der Lohnsteuer und der Sozialversicherungsabgaben.

Guter Anfang
Die Reform ist eine wichtige Verbesserung für die ArbeitnehmerInnen, vor allem im Niedriglohn- und im Teilzeitbereich. "Auch die Umwandlung in Richtung Absetzbeträge entspricht einer ÖGB-Forderung und bringt mehr Gerechtigkeit", so ÖGB-Präsident Erich Foglar. Auf Sicht will der ÖGB aber eine große Reform, die die völlige Umwandlung der Freibeträge in Absetzbeträge beinhaltet. Nur das ist für alle EinkommensbezieherInnen ein faires System.

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