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ÖGB - Österreichischer Gewerkschaftsbund

Überstunden kosten 123.546 Arbeitsplätze

Würde in Österreich niemand mehr Überstunden machen, hätten 123.546 Arbeitslose einen Job

Würde man alle Mehr- und Überstunden in Vollzeitarbeitsplätze umwandeln, hätten 123.546 Menschen, die jetzt arbeitslos sind, einen Job.

Stress, Leistungsdruck und mangelnder Ausgleich neben der Arbeit hinterlassen ihre Spuren. Psychische Erkrankungen wie Burn-Out sind im Steigen. Trotzdem haben Österreichs ArbeitnehmerInnen im Vorjahr 255 Millionen Mehr- und Überstunden geleistet – 43 Millionen davon unbezahlt. Darauf haben AK und ÖGB bereits letzte Woche am „No Pay Day“ aufmerksam gemacht.

„Damit hätten wir um rund ein Drittel weniger Arbeitslose als derzeit.“ Ingrid Reischl, Leitende Sekretärin des ÖGB.

Laut den Arbeitsmarktdaten vom Oktober 2019 sind derzeit rund 354.000 Menschen arbeitslos oder Schulungstelnehmer. Würde man alle Mehr- und Überstunden in Vollzeitarbeitsplätze umwandeln, hätten 123.546 Menschen, die jetzt arbeitslos sind, einen Job. Die Zahl ergibt sich aus der Berechnung einer Vollzeitarbeitsstelle im Ausmaß von 2.064 Stunden im Jahr, die durch alle im Jahr 2018 geleisteten Überstunden dividiert wird. „Damit hätten wir um rund ein Drittel weniger Arbeitslose als derzeit“, sagt Ingrid Reischl, Leitende Sekretärin des ÖGB.

Fülle an Arbeit auf möglichst viel Beschäftigte verteilen

Unverständlich sei Reischl zufolge, dass auf der einen Seite Menschen so viel arbeiten, dass ihre Gesundheit darunter leidet. Während andere gar keine Beschäftigung haben. „Hier muss sich auch angesichts der Digitalisierung dringend etwas ändern. Die Fülle an Arbeit muss auf möglichst viele Beschäftigte aufgeteilt werden und nicht einige wenige krank machen“, fordert Reischl. „Auch viele Frauen hätten dadurch die Chance auf eine ordentliche Beschäftigung in Form von Vollzeitarbeit.“

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