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ÖGB - Österreichischer Gewerkschaftsbund

Handel: Annäherung oder Betriebsversammlungen

Legen Arbeitgeber in der KV-Runde kein faires Angebot vor, kommt es zu Betriebsversammlungen

KV Handel: Annäherung oder Betriebsversammlungen. Legen Arbeitgeber am Dienstag kein faires Angebot vor, kommt es zu Betriebsversammlungen Auch bei der Betriebsräteversammlung in NÖ war der Unmut über die Respektlosigkeit groß

Nach zwei Kollektivvertragsverhandlungsrunden für die rund 413.000 Angestellten und 15.000 Lehrlinge stehen die Zeichen nicht gerade auf Entspannung: Ändern die Arbeitgeber ihre Haltung in der dritten Runde nicht, dann kommt es zu Betriebsversammlungen in ganz Österreich. Das ist das Ergebnis von Betriebsräte-Konferenzen in ganz Österreich.

Worum geht es?

Den VerhandlerInnen der ArbeitnehmerInnen stößt eine Aussage des Chefverhandlers der Arbeitgeber sauer auf: Peter Buchmüller hatte in der ersten Runde im Rahmen der Forderungsübergabe gemeint, Teilzeitbeschäftigte hätten ohnehin keinen Stress. Der Obmann der Bundessparte Handel in der WKO präsentiere sich damit als „Retro-Unternehmer, der gegenüber den Handelsangestellten vor allem Überheblichkeit und Respektlosigkeit übrig hat“, kritisiert GPA-djp-Vorsitzende Barbara Teiber.

Faires Angebot wird erwartet

Wie bei den Treffen in den anderen Bundesländern verabschiedeten auch bei der größten Betriebsrats-Versammlung, die am 7.11. in Sankt Pölten stattfand, mehr als 100 BetriebsrätInnen einstimmig die Resolution, dass es zu Betriebsversammlungen kommen wird, sollte sich die Haltung der Arbeitgeber nicht ändern. BILLA-Betriebsratsvorsitzender Werner Hackl forderte von den Arbeitgebern „mehr Respekt“ und erwartet für die nächste Verhandlungsrunde am 12. November „ein faires Angebot“.

100 Euro mehr Gehalt und mehr Freizeit

Die Forderungen der Arbeitnehmer-VertreterInnen bleiben indes aufrecht: 100 Euro Gehaltserhöhung für jede(n) Beschäftigte(n), drei zusätzliche Freizeittage und ein Schulstartgeld von 130 Euro für Lehrlinge.

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