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ÖGB - Österreichischer Gewerkschaftsbund

NR-Wahl: Steuersenkung für Unternehmen?

NEOS für Senkung der KöSt, FPÖ ohne klare Angabe

ExpertInnen bestätigen, dass von einer Senkung der KöSt nur eine kleine Gruppe von großen Unternehmen profitiert. Der ÖGB lehnt eine Senkung der KöSt ab.
80 Prozent der Steuereinnahmen kommen von ArbeitnehmerInnen und PensionistInnen. Eine dringend notwendige Steuerreform muss daher auch vor allem den arbeitenden Menschen in Österreich zugutekommen. Im Raum steht hier immer auch die Senkung der Körperschaftssteuer (KöSt) für Unternehmen, die der ÖGB klar ablehnt.
ExpertInnen bestätigen, dass von einer Senkung der KöSt nur eine kleine Gruppe von großen Unternehmen profitiert. Der ÖGB hat daher alle bei der Nationalratswahl 2019 kandidierenden Parteien gefragt, ob sie für eine Senkung der KöSt einstehen.
NEOS klar gegen ÖGB-Position
Die NEOS stellen sich hier klar gegen die ÖGB-Position und fordern eine KöSt-Senkung. Sie treten damit für eine Steuererleichterung vor allem von großen Unternehmen ein und argumentieren dies mit „Wettbewerbsfähigkeit“. Dem gegenüber stehen unter anderem Die Grünen, die eine Steuerreform fordern, die „ökologisch und sozial handelnde Unternehmen entlastet und nicht pauschal alle“.
Die SPÖ lehnt eine Senkung der Körperschafssteuer ebenfalls ab, weil diese „vor allem den reichsten Konzernen“ nutzt. Statt Steuergeschenken für Großkonzerne will die SPÖ nachhaltige Investitionsanreize setzen.
Die FPÖ hat bei dieser Frage keine Angabe gemacht, jedoch angemerkt, dass ihr „die steuerliche Entlastung aller Unternehmen jedweder Rechtsform ein großes Anliegen ist“. Die ÖVP hat die konkrete Beantwortung des ÖGB-Fragebogens verweigert, in ihrem allgemein gehaltenen Schreiben kommt die Körperschaftssteuer nicht vor.
 

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