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ÖGB - Österreichischer Gewerkschaftsbund

Der Ton macht die Musik

Wertschätzung ist für die meisten ArbeitnehmerInnen fast so wichtig wie Bezahlung

Die Menschen verbringen einen Großteil ihrer Lebenszeit am Arbeitsplatz. Für vier von fünf hat der Job einen hohen oder sogar einen sehr hohen Stellenwert im Leben. Es spielt daher eine große Rolle, dass man sich am Arbeitsplatz wohl fühlt und mit den Arbeitsbedingungen zufrieden ist.

Die wichtigste Motivation für den Job ist zwar für zwei Drittel der ArbeitnehmerInnen immer noch das Gehalt, gleich dahinter kommt allerdings die Wertschätzung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Marketagent-Umfrage unter 2.000 ÖsterreicherInnen im Auftrag der Leitbetriebe Austria.

63 Prozent der ArbeitnehmerInnen wünschen sich bessere Bezahlung

Der ÖGB hat seine Facebook-Community befragt, ob sie sich für ihre Arbeit mehr Geld oder mehr Wertschätzung wünscht. Das Ergebnis ist eindeutig: 63 Prozent der Befragten wünschen sich mehr Gehalt, gegenüber 37 Personen, die mehr Wertschätzung bevorzugen.

„Ohne Wertschätzung nützt das beste Gehalt nichts“

In den User-Kommentaren wird allerdings klar, dass die Frage für viele nicht eindeutig zu beantworten ist. Der Großteil der User ist der Meinung, dass beide Faktoren unverzichtbar sind. Elfriede P. meint beispielsweise: „Ohne Wertschätzung nützt das beste Gehalt nichts, das bleibt deprimierend. Und nur vom Loben zahlt sich die Miete halt nicht“, und auch Ferter J. unterstreicht diese Meinung: „Prinzipiell Wertschätzung, aber damit lässt sich ein Kredit leider nicht abbezahlen.“

20 Prozent aller ArbeitnehmerInnen mit Job unzufrieden

Der Arbeitsklimaindex der AK zeigt, dass etwa 20 Prozent aller ArbeitnehmerInnen mit ihrer aktuellen Arbeitsstelle unzufrieden sind und mit dem Gedanken spielen, ihren Arbeitsplatz zu wechseln. Bei den unter 25-Jährigen sind es sogar 35 Prozent. Stressige Arbeitsbedingungen wie Leistungsdruck, lange Arbeitszeiten und ständige Erreichbarkeit durch die Fortschreitung der Digitalisierung machen eine ausgeglichene Work-Life-Balance immer mehr zur Herausforderung. 

Gehalt und Vorgesetzte häufigste Gründe für Jobwechsel

Zu wenig Gehalt ist mit 41 Prozent der häufigste Grund, warum ÖsterreicherInnen darüber nachdenken, ihren Job zu wechseln. Im Gegenzug würden drei Viertel aller ArbeitnehmerInnen für mehr Geld sofort den Job wechseln – bei der Hälfte von ihnen müsste der Gehaltssprung aber zumindest 25 Prozent betragen. Der zweithäufigste Grund ist mit 31 Prozent ein schlechter Führungsstil von Vorgesetzten.

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