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Kampf gegen Diskriminierung in der Arbeitswelt

Gemeinsam ein starkes Zeichen setzen für Solidarität, Akzeptanz und Gleichberechtigung

In Österreich ordnen sich schätzungsweise 200.000 – 300.000 Arbeitnehmer*innen zumindest einer der LGBTIQ-Kategorien zu. Viele Menschen erleben nach wie vor Nachteile oder Diskriminierungen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung – im Privatleben, aber auch am Arbeitsplatz. „Wir setzen uns als ÖGB für eine völlige Gleichstellung von LGBTIQ-Personen ein – ohne Wenn und Aber“, betont ÖGB-Vizepräsidentin Korinna Schumann anlässlich des Startes des LGBTIQ Pride Monats Juni.

„Solidarität ist unsere stärkste Waffe." Korinna Schumann

Wie es auch im österreichischen Gleichbehandlungsgesetz steht, darf kein Mensch aufgrund des Geschlechts, der ethnischen Herkunft, der Religion, des Alters, der Weltanschauung oder der sexuellen Orientierung diskriminiert werden – zumindest in der Arbeitswelt. Trotzdem gab in einer Umfrage von ÖGB und AK aus dem Jahr 2019 jede*r fünfte Befragte an, die sexuelle Orientierung am Arbeitsplatz zu verheimlichen, um Diskriminierung zu vermeiden. „Das macht deutlich, dass der Kampf für eine diskriminierungsfreie Arbeitswelt noch lange nicht abgeschlossen ist“, so Schumann und macht deutlich, dass sich der ÖGB auch mit voller Kraft für die Ausweitung des Diskriminierungsschutzes auf das Privatleben einsetzt.

Regenbogenfahne an ÖGB-Zentrale gehisst

Um ein deutlich sichtbares Zeichen für Akzeptanz und Solidarität zu setzen, wurde anlässlich des LGBTIQ Pride Monats vor der ÖGB-Zentrale die Regenbogenfahne gehisst. „Alle Arbeitnehmer*innen müssen die gleichen Chancen und Rechte haben. Dafür braucht es zusätzlich zu den gesetzlichen Regelungen engagierte Menschen, die sich dieser Problematik stellen“, sagt ÖGB-Vizepräsidentin Korinna Schumann und fügt hinzu: “Nur gemeinsam kann es gelingen, eine diskriminierungsfreie Arbeitswelt zu schaffen. Solidarität ist unsere stärkste Waffe.”

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