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Was ArbeitnehmerInnen zufrieden macht

Entwicklungsperspektiven und Arbeitsbedingungen werden immer wichtiger

Die Menschen verbringen viel Zeit am Arbeitsplatz – aber was braucht es, damit ArbeitnehmerInnen mit ihrer Arbeit zufrieden sind? Aktuelle Ergebnisse des Arbeitsklimaindexes der AK OÖ zeigen vor allem Ausbildung, Entwicklungsmöglichkeiten und Arbeitsbedingungen.

Ausbildung spielt zentrale Rolle

Die Arbeitszufriedenheit österreichischer ArbeitnehmerInnen wird von viele Faktoren beeinflusst. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Ausbildung - je besser die Ausbildung, desto mehr reduziert sich die Unzufriedenheit mit dem eigenen Arbeitsplatz.

Bei ArbeitnehmerInnen mit einem Lehrabschluss liegt der Anteil der Unzufriedenen nur mehr bei 8 Prozent, während er bei ArbeitnehmerInnen mit nur Pflichtschulabschluss bei 20 Prozent liegt. 

Arbeitsbedingungen als wichtiger Faktor

Drei Viertel der Beschäftigten in Österreich geben an, dass sie bei ihrem jetzigen Arbeitgeber wieder zu arbeiten anfangen würden. Dabei haben neben beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten und Arbeitsbedingungen, vor allem der Führungsstil der Vorgesetzten, die Sicherheit des Arbeitsplatzes, die Beziehungen zu KollegInnen und eine flexible Zeiteinteilung für eine ausgeglichene Work-Life-Balance zentrale Bedeutung.

Arbeitszufriedenheit der MitarbeiterInnen wirkt sich positiv auf ihre Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber und das Image des Unternehmens aus. Verhältnismäßig weniger Einfluss auf die Zufriedenheit hat das Einkommen.

Wünsche und Bedürfnisse der MitarbeiterInnen berücksichtigen

 „Wenn Unternehmen neue MitarbeiterInnen rekrutieren oder bestehende halten wollen, müssen sie die Arbeitsbedingungen so gestalten, dass die Beschäftigten auch gerne dort arbeiten“, sagt auch Johann Kalliauer, AK-Präsident Oberösterreich, zu den aktuellen Ergebnissen des Arbeitsklimaindexes. „Wer zufriedene und loyale MitarbeiterInnen möchte, muss auch Rücksicht auf ihre Wünsche und Bedürfnisse nehmen.“

Der österreichische Arbeitsklimaindex beschreibt seit über 20 Jahren, wie sich die wirtschaftliche und soziale Situation aus Sicht der Beschäftigten entwickelt. Dazu werden jährlich rund 4.000 ArbeitnehmerInnen persönlich befragt. Erhoben wird der Arbeitsklimaindex von SORA und IFES im Auftrag der AK Oberösterreich. Alle Details: ooe.arbeiterkammer.at/arbeitsklima.

 

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