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Sozialpartner rufen auf, regionale Produkte zu kaufen

ÖGB, AK, Landwirtschaftskammer und WKÖ richten gemeinsamen Appell an KonsumentInnen

Die Sozialpartnerorganisationen – der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB), die Bundesarbeitskammer (AK), die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und die Landwirtschaftskammer Österreich – haben am Donnerstag in einer gemeinsamen Aussendung einen dringenden Appell an KonsumentInnen gerichtet, in der aktuellen wirtschaftlichen Situation bewusst Lebensmittel und Produkte heimischen Ursprungs zu kaufen.

Beim Einkauf bewusst zu entscheiden und daher möglichst heimische Produkte auszuwählen, sei in dieser Zeit „ein Ausdruck der Solidarität gegenüber den arbeitenden Menschen in der Erzeugung, Verarbeitung und im Handel - und es ist ein kleiner Beitrag, um uns selbst aus der Krise herauszuhelfen", sagte ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian.

Ausreichend regionale Lebensmittel vorhanden

Von der Landwirtschaftskammer heißt es dazu: "Gerade in der Krise zeigt sich der Wert einer sicheren regionalen Versorgung. Bäuerinnen und Bauern garantieren gemeinsam mit den Genossenschaften und den Verarbeitungsbetrieben die Versorgung der Bevölkerung. Der Lebensmittelhandel hat eine Schlüsselrolle, indem er die bäuerlichen Produkte an die Konsumenten bringt.

Die Österreicherinnen und Österreicher brauchen sich keine Sorgen zu machen. Es sind ausreichend regionale und frische heimische Lebensmittel vorhanden und werden auch ständig nachgeliefert. Wir appellieren an den Handel, auch nach Ende der Krise auf Regionalität zu setzen", erklärte der Präsident der LK Österreich, Josef Moosbrugger.

Auch die Wirtschaftskammer schließt sich dem Aufruf an: "Wir appellieren an die Konsumentinnen und Konsumenten, bei regionalen Unternehmen einzukaufen - vor Ort, und, wo das aufgrund der Corona-Krise nicht möglich ist, online. Gerade jetzt gilt es, bewusst zu kaufen und unsere Nahversorger sowie Betriebe vor Ort zu unterstützen. Das sichert Arbeitsplätze, Einkommen und Wertschöpfung. Wer regional einkauft, kann ein gutes Gefühl haben, etwas für Österreich und die Mitmenschen zu tun", stellte WKÖ-Präsident Harald Mahrer fest.

Beitrag im Kampf gegen Klimakrise

"Wie wichtig eine gewisse Unabhängigkeit von Importen ist, offenbart sich gerade in der Krise", sagte AK-Präsidentin Renate Anderl. "Das Einkaufen österreichischer Erzeugnisse sichert besonders jetzt heimische Betriebe und Arbeitsplätze in der Produktion, in der Verarbeitung und im Verkauf. Das werden wir nach überstandener Krise dringend brauchen."

Regional einzukaufen sei außerdem ein wichtiger Beitrag im Kampf gegen die Klimakrise: "Das dürfen wir trotz allem nicht aus den Augen verlieren. Jetzt kann eine gewisse Umstellung gelingen. Wir müssen nicht alles rund um den Globus schicken - heimische saisonale Produkte haben einen weitaus besseren ökologischen Fußabdruck."

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