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4 Gründe, warum eine 4-Tage-Woche die Zukunft der Arbeit ist

Kürzere Arbeitswoche hat viele Vorteile für Beschäftigte

Mehr Zeit zum Erholen, wenn zusätzlich zum Wochenende auch noch am Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag oder Freitag frei ist
4-Tage Woche ist Arbeitsmodell der Zukunft Mehr Zeit zum Erholen, wenn zusätzlich zum Wochenende auch noch am Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag oder Freitag frei ist

4 Tage arbeiten, 3 Tage frei haben und dennoch nicht auf das volle Einkommen verzichten – dieses Modell ist für viele Beschäftigte in Österreich Zukunftsmusik. Noch. In Zeiten von immer flexibleren Arbeitszeiten wird die 4-Tage-Woche künftig aber eine immer größere Rolle spielen.  

Wir haben die Top 4-Gründe, warum die 4-Tage-Woche eines der Arbeitsmodelle der Zukunft sein wird. 

Die 4-Tage-Woche macht uns gesünder und zufriedener 

Lange Arbeitswochen führen bei vielen ArbeitnehmerInnen zu gesundheitlichen Beschwerden. Sie berichten, dass sie öfter erschöpft sind, schlechter schlafen oder Rückenschmerzen haben. Diesen Beschwerden kann man mit einer 4-Tage-Woche vorbeugen.

Mehr Freizeit bedeutet mehr Zeit für Erholung. Laut Professor John Ashton, früherer Präsident der UK Faculty of Public Health, führt eine kürzere Arbeitswoche zu weniger Stress und somit zu einem niedrigeren Blutdruck führen. Beschäftige erkranken dadurch seltener und Burnouts können vermieden werden. 

4-Tage-Woche lässt uns mehr Zeit für Familie und Freunde 

Weniger Zeit am Arbeitsplatz steigert die Lebensqualität und setzt unserer chronischen Zeitnot ein Ende. Es bleibt mehr Zeit für Familie und Freunde – eine Viertagewoche ist somit auch für unsere Kinder und sozialen Kontakte ein Gewinn. Untersuchungen zeigen, dass kürze Arbeitswochen zu mehr Engagement und größere Zufriedenheit der Belegschaft geführt haben. Längere Arbeitszeiten bedeuten eben nicht automatisch, dass härter oder klüger gearbeitet werde.  

4-Tage-Woche ist auch ein Gewinn für Unternehmer  

Die Behauptung, dass “jedes Unternehmen zusammenbricht, wenn nur mehr 4 Tage pro Woche gearbeitet wird”, ist eines der Hauptargumente gegen eine kürzere Arbeitswoche verwendet. Viele Beispiele aus dem In- und Ausland widerlegen das jedoch.

In Österreich haben bei einer Onlinemarketingfirma aus dem Mühlviertel und einem Osttiroler Naturkosmetikhersteller die Optimierung der Arbeitsabläufe und die Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich dazu geführt, dass die Gewinne sogar gesteigert werden konnten.

Auch bei Microsoft Japan und einer Finanzfirma in Neuseeland hat die kürzere Arbeitswoche ChefInnen und Beschäftigte gleichermaßen begeistert. 

4-Tage-Woche ist gut fürs Klima 

85 Prozent der PendlerInnen in Österreich sind mit dem Auto unterwegs – das sind täglich rund 1,5 Millionen Menschen, die im Schnitt 28 km zurücklegen. Vier Tage statt fünf Tage pro Woche zu arbeiten, würde bedeuten, nur vier statt fünf Mal in der Woche in die Arbeit zu fahren und entsprechend Energie und Abgase einzusparen. ÖGB-VolkswirtInnen haben errechnet, dass durch die Einführung einer 4-Tage-Woche rund 250.000 Tonnen CO2 weniger pro Jahr in die Luft geblasen werden.  

Übrigens:  

In den KV-Verhandlungen für den Handel und das Baugewerbe konnte die 4-Tage-Woche bereits erfolgreich durchgesetzt werden. Für die 400.000 Beschäftigten im Handel und die 100.000 Beschäftigten am Bau ist die 4-Tage-Woche, außer bei Gefährdung von Betriebsabläufen, möglich. Alle Infos dazu HIER

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