Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen darüber finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Kurzarbeit: Lockdown bringt Anpassungen

Änderungen der Kurzarbeit sichern Arbeitsplätze – Arbeitszeit kann im November null Prozent betragen

Die bisherigen Regelungen zur Kurzarbeit sind angesichts des Lockdowns nicht mehr praktikabel – Gastronomie und Hotellerie müssen gänzlich sperren und Veranstaltungen sind verboten. Deshalb ist die Corona-Kurzarbeit nun adaptiert worden. 

„Bitte hauen Sie niemanden raus und nutzen Sie das Kurzarbeitsmodell.“ Wolfgang Katzian, ÖGB-Präsident 

Im November ist es nun möglich, dass ArbeitnehmerInnen in den Lockdown-Branchen ganz zu Hause bleiben – aber trotzdem weiterhin 90 Prozent ihres Entgelts bekommen. Unternehmer erhalten dafür einen Umsatzersatz, allerdings nur, wenn sie ihre MitarbeiterInnen nicht kündigen. 

ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian betont erneut, wie wichtig die Kurzarbeit in der aktuellen Situation ist, und appelliert an alle Arbeitgeber: „Bitte hauen sie niemanden raus und nutzen Sie das Kurzarbeitsmodell. Es sichert Arbeitsplätze, Betriebe und erhält die Kaufkraft, die wir zum Hochfahren der Wirtschaft dringend brauchen.“ 

Für betroffene MitarbeiterInnen im Tourismus gibt es vom AMS für November netto 100 Euro, quasi eine Pauschale für entgangenes Trinkgeld. Der ÖGB hatte sich hier mehr gewünscht, aber am wichtigsten sei der Erhalt der Jobs, so Katzian. 

Eckdaten zur Kurzarbeit im November 

  • Arbeitszeit kann weniger als 30 bzw. 10 Prozent betragen 

Unternehmen, die unmittelbar vom Lockdown betroffen sind (z. B. Gasthäuser, Hotels), können die Arbeitszeit im November 2020 bzw. für die Dauer des Lockdowns auf 0 Prozent senken. Dadurch ist auch eine Unterschreitung von 30 bzw. 10 Prozent Arbeitsleistung zulässig. 

  • Wirtschaftliche Begründung 

Unternehmen, die unmittelbar vom Lockdown betroffen sind, oder Unternehmen, die die Corona-Kurzarbeit nur für den Monat November 2020 beantragen, müssen nicht begründen, warum sie Kurzarbeit beantragen. Sie benötigen daher auch keine Bestätigung eines Steuerberaters. 

  • Kurzarbeit für den Monat November kann rückwirkend bis Freitag, 20.11.2020, beantragt werden. 
     
  • Für die Zeit des Lockdowns besteht für Lehrlinge in Kurzarbeit keine Ausbildungsverpflichtung. 
     
  • 100 Euro Trinkgeldersatz 

Beschäftigte in Unternehmen, die unmittelbar vom Lockdown betroffen sind und deren Beschäftigte von der Regelung der Trinkgeldpauschale umfasst sind, erhalten für den November 2020 bzw. für die Zeit des Lockdowns 100 Euro netto pro Monat (Auszahlung durch das Unternehmen, Vergütung durch das AMS). 
 

Alle Informationen zur Corona-Kurzarbeit finden Sie hier.

Ähnliche Themen:

17.11.2020

Impfstoff-Experte: „Impfung baut sich nicht in das Erbgut ein”

Aber noch gibt es viele Fragen – vor allem: Wer kann wann geimpft werden? Und ist das sicher?
12.11.2020

60 und keine Arbeit in Sicht

Die Krise verschärft die Situation für ältere Langzeitarbeitslose – ein Überbrückungsgeld bis zur Pension kann helfen
12.11.2020

jobundcorona.at: Eine Erfolgsgeschichte auf ganzer Linie

Die Geschichte hinter der Infoseite Nummer 1 für ArbeitnehmerInnen
Newsletterauswahl

Bleib in Krisenzeiten informiert!

Abonniere jetzt den ÖGB-Newsletter und erhalte die wichtigsten aktuellen Nachrichten zum Thema "Arbeitswelt & Corona" in dein Postfach - gratis, kompakt und natürlich jederzeit kündbar!
Geschlecht
Geschlecht:
Name

Mit dem Absenden dieses Formulars stimme ich der Verarbeitung meiner eingegebenen personenbezogenen Daten gemäß den Datenschutzbestimmungen zu.

Artikel weiterempfehlen

Wir sind für Sie Da!
Österreichischer Gewerkschaftsbund
Johann-Böhm-Platz 1
A-1020 Wien
Telefon: +43 / 1 / 534 44 39
e-Mail: oegb@oegb.at
© Österreichischer Gewerkschaftsbund | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutz | Inhalt English