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KV-Sozialwirtschaft: 7. Verhandlungsrunde

Gewerkschaften GPA-djp und vida fordern 35-Stunden-Woche – Arbeitgeber deuten möglichen Kompromiss an

Am 2. März gehen die Kollektivvertragsverhandlungen für die 125.000 Beschäftigten im privaten Pflege-, Gesundheits- und Sozialbereich (Sozialwirtschaft Österreich, SWÖ) schon in die siebte Runde.  

Bislang waren die Verhandlungen ergebnislos verlaufen. Arbeitgeber-Verhandlungsführer Walter Marschitz deutete heute vor den Verhandlungen einen möglichen Kompromiss an. Beide Seiten müssen eine „Bewegung zeigen" (…) "Wir werden dazu bereit sein", sagt er.

Fakt ist: Die Arbeitgeber haben immer noch kein Angebot vorgelegt, dass die Arbeitssituation der Beschäftigten verbessert. Die Gewerkschaften GPA-djp und vida bleiben bei ihrer Forderung nach der Einführung einer 35-Stunden-Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich.

Eva Scherz, GPA-djp, bringt in der ZIB 2 (19. Februar) die Argumente für die 35-Stunden-Woche für die Sozialwirtschaft auf den Punkt.

Verhandlungen seit Ende November

Die KV-Verhandlungen für die etwa 125.000 Beschäftigten in der Sozialwirtschaft laufen seit Ende November 2019. Die SWÖ ist mit mehr als 450 Mitgliedsorganisationen die größte freiwillige Interessensvertretung für die Unternehmen der privaten Sozial-, Gesundheits- und Pflegebranche. Die ArbeitnehmerInnen werden in den KV-Verhandlungen von den Gewerkschaften GPA-djp und vida vertreten. Der Kollektivvertrag hat auch Bedeutung für andere Organisationen der Branche, wie etwa Caritas, Diakonie und Rotes Kreuz.

Die Arbeitgeber haben immer noch kein Angebot vorgelegt, das die Arbeitssituation der Beschäftigten verbessert.

 Verhandlerinnen Michaela Guglberger von der Gewerkschaft vida (links) und Eva Scherz von der GPA-djp (rechts) kämpfen für die 35-Stunden-Woche im Sozialbereich.

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