Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen darüber finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Risikogruppen brauchen umfassenden Kündigungsschutz

Beschäftigte in kritischer Infrastruktur dürfen nicht von Regelungen ausgenommen werden

Schlechte Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben führt zu Stress und psychischen Beeinträchtigungen
Schlechte Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben führt zu Stress und psychischen Beeinträchtigungen

Am 3. April wurden im Nationalrat neue Corona-Maßnahmen für Risikogruppen beschlossen. Es fehlen allerdings weiterhin eine klare Definition der Risikogruppen und ein Kündigungsschutz. Beschäftigte, die in der “kritischen Infrastruktur“ wie beispielsweise in der Pflege oder dem Handel arbeiten, sind weiterhin von den Regelungen ausgeschlossen.

 „Risikogruppen sind nicht definiert, sie werden auch nicht gänzlich geschützt und wer jetzt freigestellt wird, läuft später Gefahr, seinen Job zu verlieren“, kritisiert Ingrid Reischl, Leitende Sekretärin des ÖGB, die Schwächen der neuen gesetzlichen Regelungen.

Es ist zwar wichtig, dass Risikogruppen in der derzeitigen Situation von zu Hause aus arbeiten können oder freigestellt werden. Gleichzeitig werden  Unternehmen jetzt aber beispielsweise über chronische Erkrankungen ihrer MitarbeiterInnen informiert. „Ein Kündigungsschutz ist also vor allem für die Zeit nach Corona wichtig“, fordert Reischl. „Es muss sichergestellt werden, dass die jetzige Freistellung nicht später zur Kündigung führt. Risikogruppen gehören geschützt und zwar jetzt vor einer Erkrankung und später vor einem möglichen Arbeitsplatzverlust.“

Ähnliche Themen:

06.08.2020

Alkohol am Arbeitsplatz

Sind Spritzer oder Bier im Job okay?
06.08.2020

Arbeiten im Corona-Homeoffice

Neue ÖGB Studie zeigt, wie es den Beschäftigten ergangen ist
05.08.2020

Corona lässt Kinderarbeit erstmals seit 20 Jahren steigen

73 Millionen Kinder arbeiten wie Sklaven – ILO hält mit Meilenstein dagegen
Newsletterauswahl

Bleib in Krisenzeiten informiert!

Abonniere jetzt den ÖGB-Newsletter und erhalte die wichtigsten aktuellen Nachrichten zum Thema "Arbeitswelt & Corona" in dein Postfach - gratis, kompakt und natürlich jederzeit kündbar!
Geschlecht
Geschlecht:
Name

Mit dem Absenden dieses Formulars stimme ich der Verarbeitung meiner eingegebenen personenbezogenen Daten gemäß den Datenschutzbestimmungen zu.

Artikel weiterempfehlen

Wir sind für Sie Da!
Österreichischer Gewerkschaftsbund
Johann-Böhm-Platz 1
A-1020 Wien
Telefon: +43 / 1 / 534 44 39
e-Mail: oegb@oegb.at
© Österreichischer Gewerkschaftsbund | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutz | Inhalt English