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Weniger arbeiten, damit es mehr Jobs gibt

Arbeitszeitmodell der GPA-djp als "echte Win-Win Situation für alle Beteiligten"

Über 580.000 Menschen in Österreich waren am Höhepunkt der Corona-Krise Mitte April ohne Job. Die Arbeitslosigkeit hat einen historischen Höchststand erreicht – auch wenn es derzeit eine leichte Erholung am Arbeitsmarkt (Stand Mitte September: 402.000 Arbeitslose) gibt, scheint eine Arbeitslosigkeit auf Vorkrisenniveau (Februar 2020: 333.987 Arbeitssuchendein weiter Ferne. 

Effektives Krisenmanagement ist gefragt, damit wieder mehr Menschen Arbeit finden. Genau hier setzt die Gewerkschaft GPA-djp mit ihrem Modell „90 für 80“ an. Die Beschäftigung soll damit rasch angekurbelt werden.

Einfache Formel, große Wirkung 

"Unser Modell '90 für 80' schafft Jobs und belebt die Wirtschaft. Wir brauchen neue, mutige Wege“, steht für Barbara Teiber, Vorsitzende der GPA-djp außer Frage.


Wie funktioniert das Modell? 

Vier MitarbeiterInnen, die jetzt 40 Stunden arbeiten, reduzieren ihre Arbeitszeit auf 80 Prozent, also auf 32 Stunden. Dafür bekommen sie 90 Prozent Gehalt, die Differenz zahlt das AMS.

Gleichzeitig wird jemand eingestellt, der/die bisher arbeitslos war, ebenfalls mit 32 Stunden.

Bisher wurden 4x 40 Stunden, also 160 Stunden gearbeitet und vom Arbeitgeber bezahlt. Künftig werden 5x 32 Stunden, also auch 160 Stunden gearbeitet und vom Arbeitgeber bezahlt.

Für den Arbeitgeber entstehen also keine Mehrkosten.
 

Der Vorstoß der GPA-djp stößt übrigens auf breite Zustimmung. In einer vom ÖGB in Auftrag gegebenen repräsentative Umfrage unterstützen zwei Drittel der ArbeitnehmerInnen das Modell. JedeR Dritte würden das Modell „90 für 80“ in den nächsten fünf Jahren in Anspruch nehmen wollen.

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