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jobundcorona.at: Eine Erfolgsgeschichte auf ganzer Linie

Die Geschichte hinter der Infoseite Nummer 1 für ArbeitnehmerInnen

Die Info-Seite jobundcorona.at hat bereits 2,5 Mio. Zugriffe
Die Info-Seite jobundcorona.at hat bereits 2,5 Mio. Zugriffe

Die Corona-Pandemie hat unser Leben auf den Kopf gestellt. Im Frühjahr 2020 hat sich große Verunsicherung bei vielen Menschen breitgemacht, und gerade in diesen schwierigen Zeiten hat sich gezeigt, was die ArbeitnehmerInnen an den Gewerkschaften und Arbeiterkammern haben. Guter Rat war in den ersten Tagen des Lockdowns nicht teuer, sondern für alle leicht zugänglich – und zwar auf jobundcorona.at.

Gemeinsam stärker 

„Wir haben gezeigt, dass in einer Krise wirklich was weitergeht, wenn ÖGB, Gewerkschaften und die AK an einem Strang ziehen und wir unsere Ressourcen bündeln. Wir sind ein gutes Team, gemeinsam bestens aufgestellt und das spüren die Menschen auch“, sagt Jakob Luger aus dem Referat für Organisation, Koordination und Service im ÖGB. 

„Die Informationsseite jobundcorona.at haben wir quasi in einer Ho-Ruck-Aktion aus dem Boden gestampft“, erinnert sich Doris Himsl. Sie ist Projektmanagerin der Arbeiterkammer und seit März im Kernteam, das sich um die Infoseite kümmert. „jobundcorona.at wurde in nicht einmal 50 Stunden konzipiert, auf technische Beine gestellt, mit Inhalt und Leben gefüllt und war ab Samstag, 14. März, online“, berichtet Himsl. 

Jakob Luger: Wir sind für die Menschen da und helfen ihnen, durch diese schwere Zeit zu kommen."

Bereits 2,5 Millionen Zugriffe  

„Es war schnell klar, dass wir Antworten auf die häufigsten Fragen anbieten müssen. Wolfgang Brandl vom ÖGB Verlag hat uns technisch unterstützt und AK-Jurist Philip Brokes hat geschaut, dass inhaltlich alles passt“, erzählt Himsl. Fragen wie „Was bedeutet Corona für mich, meine Familie und meinen Arbeitsplatz?“, „Was steht mir in der Kurzarbeit zu?“ oder „Wann muss ich zu Hause bleiben?“ waren nur der Anfang. Letztlich war es ein Umfang von 57 Word-Seiten, die hochgeladen wurden.

Der Wissensdurst der Menschen war gigantisch: Allein in den ersten beiden Wochen von jobundcorona.at hat es 1,4 Millionen Seitenaufrufe gegeben. Insgesamt waren es bis heute über 2,5 Millionen. 

Schnelle Hilfe 

Jakob Luger vom ÖGB war einer der vielen, die mitgeholfen haben, die Fragen der Menschen zu beantworten: „Viele Anfragen konnten wir im First-Level-Support sofort klären. Wenn nicht, haben wir unsere ExpertInnen eingeschaltet. Die Menschen waren wirklich durch die Bank sehr dankbar für die Unterstützung. Ich hatte keinen einzigen Fall, wo jemand ungehalten oder unfreundlich war.“

Besonders im Gedächtnis geblieben ist Luger ein Anruf eines Vaters: „Sein Sohn hatte gerade eine Krebserkrankung überstanden, war zurück im Job und dann kam Corona. Er war mit den Nerven am Ende, aber wir haben seine Fragen klären können und ihn über seine rechtlichen Möglichkeiten informiert."

Echte Unterstützung 

„Es war uns das Wichtigste, dass unsere Mitglieder wissen, dass wir für sie immer da sind, ganz besonders in unsicheren Zeiten. Hier ging es um Existenzängste, viele Menschen waren verzweifelt“, sagt auch Himsl sichtlich bewegt. Viele Anliegen, die die Menschen erzählt haben, wurden auch weitergetragen und konnten von ÖGB und Arbeiterkammer erfolgreich durchgesetzt werden, wie zuletzt das Recht auf Sonderbetreuungszeit

Doris Himsl: „Wir haben etwas auf die Beine gestellt, was die Menschen wirklich brauchen. Das ist überwältigend.“ 

Weiter für die Menschen da sein 

Auch wenn die Seite nie offline war, hat es mit Beginn des zweiten Lockdowns Anfang November einen Neustart gegeben – wieder mit Unterstützung des ÖGB. „Wir haben alles, was wir im Frühjahr gelernt haben, einfließen lassen. Was sich nicht verändert hat, ist, dass wir die Seite auch wieder in mehreren Sprachen, wie Englisch, Türkisch oder Arabisch, anbieten. Hier war der ÖGB federführend”, sagt Himsl. Das Gefühl, „etwas auf die Beine zu stellen, was Menschen brauchen, ist überwältigend“.

Das kann auch Luger unterschreiben: „Es ist ein tolles Gefühl, Menschen helfen zu können. Diese Krise hat mir erneut bewusst gemacht, wie schwierig es viele Menschen haben. Hier geht es um nichts anderes als ihre Existenzen. Wir sind für sie da und helfen ihnen, gut durch diese schwere Zeit zu kommen."


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